nach obenAdvent und
Weihnachten
Inhalt:
Die Beamten bei der Post öffnen einen
Brief, der an den "Weihnachtsmann
"Lieber Weihnachtsmann.
Die Kollegen sind sehr gerührt und sammeln für das Waisenkind. Leider reicht es nur für einen Füller und eine Mappe.
Nach 3 Wochen kommt wieder ein Brief vom selben Absender. Sofort öffnet einer den Brief und beginnt laut zu lesen:
"Lieber Weihnachtsmann!
Verfasser mir unbekannt
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Heute kommt der Nikolaus
Ihr Kinder, stellt die Schuh'
hinaus,
denn heute kommt der Nikolaus;
und wart ihr immer gut und brav,
dann lohnt's euch Nikolaus im Schlaf.
Er bringt euch Äpfel, Feigen, Nüss'
und gutes Backwerk, zuckersüß
doch für das böse, schlimme Kind
legt er die Rute hin geschwind.
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Rolf Zuckowski
In der Weihnachtsbäckerei
gibt es manche Leckerei
Zwischen Mehl und Milch
macht so mancher Knilch
eine riesengroße Kleckerei.
In der Weihnachtsbäckerei
In der Weihnachtsbäckerei
Wo ist das Rezept geblieben
von den Plätzchen, die wir lieben?
wer hat das Rezept
verschleppt
Na, dann müssen wir es packen
einfach frei nach Schnauze backen
Schmeißt den Ofen an
ran!
In der Weihnachtsbäckerei
gibt es manche Leckerei
Zwischen Mehl und Milch
macht so mancher Knilch
eine riesengroße Kleckerei.
In der Weihnachtsbäckerei
In der Weihnachtsbäckerei
Brauchen wir nicht Schokolade,
Zucker, Honig und Succade
und ein bischen Zimt?
das stimmt.
Butter, Mehl und Milch verrühren
zwischendurch einmal probieren
und dann kommt das Ei
vorbei.
In der Weihnachtsbäckerei
gibt es manche Leckerei
Zwischen Mehl und Milch
macht so mancher Knilch
eine riesengroße Kleckerei.
In der Weihnachtsbäckerei
In der Weihnachtsbäckerei
Bitte mal zur Seite treten,
denn wir brauchen Platz zum kneten
Sind die Finger rein?
du Schwein!
Sind die Plätzchen, die wir stechen,
erstmal auf den Ofenblechen,
warten wir gespannt
verbrannt.
In der Weihnachtsbäckerei
gibt es manche Leckerei
Zwischen Mehl und Milch
macht so mancher Knilch
eine riesengroße Kleckerei.
In der Weihnachtsbäckerei
In der Weihnachtsbäckerei
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Advent von Theodor Fontane
Noch ist der Herbst nicht ganz entflohn,
aber als Knecht Ruprecht schon
kommt der Winter hergeschritten,
und alsbald aus Schnees Mitten
klingt des Schlittenglöckleins Ton.
Und was jüngst noch, fern und nah,
bunt auf uns hernieder sah,
weiß, sind Türme, Dächer, Zweige
und das Jahr geht auf die Neige
und das schönste Fest ist da.
Tag du der Geburt des Herrn,
heute bist du uns noch fern,
aber Tannen, Engel , Fahnen
lassen uns den Tag schon ahnen,
und wir sehn den Stern.
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It's hard to
think of anything
But Christmas in December.
There's so much to look forward to
And so much to remember.
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An der
Straßenecke
An der Straßenecke, in der Häuser Gedränge,
in der Großstadt wogender Menschenmenge,
inmitten von Wagen, Karren, Karossen,
ist heimlich ein Märchenwald entsprossen,
von leisem Glockenklingen durchhallt,
von Weihnachtsbäumen ein Tannenwald.
Da hält ein Wagen, ein Diener steigt aus
und nimmt den größten Baum mit nach Haus.
Ein Mütterchen kommt und prüft und wägt,
bis endlich den rechten sie heimwärts trägt.
Verloren zur Seite ein Stämmchen stand,
das fasste des Werkmanns rußige Hand.
So sah ich einen Baum nach dem andern
in Schloss und Haus und Hütte wandern
und schimmernd zog mit jedem Baum
ein duft'ger, glänzender Märchentraum.
Frohschaukelnd auf der Zweige Spitzen
schneeweißgeflügelte Engelein sitzen.
Die einen spielen auf Zinken und Flöten,
die andern blasen die kleinen Trompeten,
die wiegen Puppen, die tragen Konfekt,
die haben Bleisoldaten versteckt,
die schieben Puppentheaterkulissen,
die werfen sich mit goldenen Nüssen,
und ganz zuhöchst, in der Hand einen Kringel,
steht triumphierend ein pausbackiger Schlingel.
Da tönt ein Singen, ein Weihnachtsreigen -
verschwunden sind alle zwischen den Zweigen.
Am Tannenbaum hängt, was in den Händen sie trugen -
ein Jubelgeschrei schallt und von unten lugen
mit Äuglein, hell wie Weihnachtslichter,
glückselig lachende Kindergesichter.
Jakob Loewenberg
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My goodness, my
goodness,
It's Christmas again.
The bells are all ringing.
I do not know when
I've been so excited.
The tree is all fixed,
the candles are lighted,
The pudding is mixed.
The wreath's on the door
And the carols are sung,
The presents are wrapped
And the holly is hung.
The turkey is sitting
All safe in it's pan
And I am behaving
As calm as I can.
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Von drauß' vom Walde komm ich her;
Ich muß euch sagen, es weihnachtet sehr!
Allüberall auf den Tannenspitzen
Sah ich goldene Lichtlein sitzen;
Und droben aus dem Himmelstor
Sah mit großen Augen das Christkind hervor;
Und wie ich so strolcht' durch den finstern Tann,
Da rief's mich mit heller Stimme an:
» Knecht Ruprecht«, rief es, »alter Gesell,
Hebe die Beine und spute dich schnell!
Die Kerzen fangen zu brennen an,
Das Himmelstor ist aufgetan,
Alt' und Junge sollen nun
Von der Jagd des Lebens einmal ruhn;
Und morgen flieg ich hinab zur Erden,
Denn es soll wieder Weihnachten werden!
So geh denn rasch von Haus zu Haus,
Such mir die guten Kinder aus,
Damit ich ihrer mag gedenken,
Mit schönen Sachen sie mag beschenken.«
Ich sprach: »O lieber Herre Christ,
Meine Reise fast zu Ende ist;
Ich soll nur noch in diese Stadt,
Wo's eitel gute Kinder hat.«
– »Hast denn das Säcklein auch bei dir?«
Ich sprach: »Das Säcklein, das ist hier:
Denn Äpfel, Nuß und Mandelkern
Essen fromme Kinder gern.«
– »Hast denn die Rute auch bei dir?«
Ich sprach: »Die Rute, die ist hier;
Doch für die Kinder nur, die schlechten,
Die trifft sie auf den Teil, den rechten.«
Christkindlein sprach: »So ist es recht;
So geh mit Gott, mein treuer Knecht!«
Von drauß' vom Walde komm ich her;
Ich muß euch sagen, es weihnachtet sehr!
Nun sprecht, wie ich's hierinnen find!
Sind's gute Kind, sind's böse Kind?
Theodor Storm
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Die Mi-, die Ma, die Mutter sagt:
wir gehn heit auf den Weihnachtsmarkt.
Und Vati macht den Wagen klar:
Bald schon sind wir da.
Auf dem Weihnachtsmarkt gibt es vieles zu entdecken,
auf dem Weihnachtsmarkt duftet es an allen Ecken,
Auf dem Weihnachtsmarkt da ist es schön.
Ja, da kann man tolle Weihnachtssachen sehn.
Auf dem Weihnachtsmarkt gibt es viele Weihnachtsstände,
Auf dem Weihnachtsmarkt gibt es schönes ohne Ende.
Auf dem Weihnachtsmarkt da ist es toll
Darum ist es dort auch meistens ziemlich voll.
Wir laufen hin zum Karussell.
Das dreht sich rundherum ganz schnell.
Auf der Fahrt wird viel gelacht,
dazu klingt " Stille Nacht"
Auf dem Weihnachtsmarkt gibt es vieles zu entdecken,
auf dem Weihnachtsmarkt duftet es an allen Ecken,
Auf dem Weihnachtsmarkt da ist es schön.
Ja, da kann man tolle Weihnachtssachen sehn.
Auf dem Weihnachtsmarkt gibt es viele Weihnachtsstände,
Auf dem Weihnachtsmarkt gibt es schönes ohne Ende.
Auf dem Weihnachtsmarkt da ist es toll
Darum ist es dort auch meistens ziemlich voll.
Wenn wir durch die Straßen gehn,
da können wir sie beide sehn:
Nikolaus und Weihnachtsmann
stehn dort Arm in Arm!
Auf dem Weihnachtsmarkt gibt es vieles zu entdecken,
auf dem Weihnachtsmarkt duftet es an allen Ecken,
Auf dem Weihnachtsmarkt da ist es schön.
Ja, da kann man tolle Weihnachtssachen sehn.
Auf dem Weihnachtsmarkt gibt es viele Weihnachtsstände,
Auf dem Weihnachtsmarkt gibt es schönes ohne Ende.
Auf dem Weihnachtsmarkt da ist es toll
Darum ist es dort auch meistens ziemlich voll.
Als Dennis ruft: Ich habe Durst",
da möchte Tina eine Wurst.
Papa gibt den letzten Schein,
und dann geht es heim.
Auf dem Weihnachtsmarkt gibt es vieles zu entdecken,
auf dem Weihnachtsmarkt duftet es an allen Ecken,
Auf dem Weihnachtsmarkt da ist es schön.
Ja, da kann man tolle Weihnachtssachen sehn.
Auf dem Weihnachtsmarkt gibt es viele Weihnachtsstände,
Auf dem Weihnachtsmarkt gibt es schönes ohne Ende.
Auf dem Weihnachtsmarkt da ist es toll
Darum ist es dort auch meistens ziemlich voll.
Volker Rosin
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Der Apfent ist die schönste Zeit vom Winter. Die
meisten Leute haben im Winter eine Grippe. Die ist mit Fieber. Wir haben auch
eine, aber die ist mit Beleuchtung und man schreibt sie mit K. Drei Wochen bevor
das Christkindl kommt stellt Papa die Krippe im Wohnzimmer auf und meine kleine
Schwester und ich dürfen mithelfen.
Viele Krippen sind langweilig, aber die Unsere nicht, weil wir haben mordstolle
Figuren darin. Ich habe einmal den Josef und das Christkindl auf den Ofen
gestellt, damit sie es schön warm haben und es war ihnen zu heiß. Das
Christkindl ist schwarz geworden und den Josef hat es auf lauter Trümmer
zerrissen. Ein Fuß von ihm ist bis in den Plätzchenteig geflogen und es war kein
schöner Anblick. Meine Mama hat mit mir geschimpft und gesagt, dass nicht einmal
die Heiligen vor meiner Blödheit sicher sind.
Wenn Maria ohne Mann und ohne Kind herumsteht, schaut es nicht gut aus. Aber ich
habe Gott sei Dank viele Figuren in meiner Spielzeugkiste und der Josef ist
jetzt Donald Duck. Als Christkindl wollte ich den Asterix nehmen, weil der ist
als einziger so klein, dass er in den Futtertrog gepasst hätte. Da hat meine
Mama gesagt, man kann doch als Christkindl keinen Asterix nehmen, da ist ja das
verbrannte Christkindl noch besser. Es ist zwar schwarz, aber immerhin ein
Christkindl. Hinter dem Christkindl stehen zwei Ochsen, ein Esel, ein Nilpferd
und ein Brontosaurier. Das Nilpferd und den Brontosaurier habe ich
hineingestellt, weil der Ochs und der Esel waren mir zu langweilig. Links neben
dem Stall kommen gerade die heiligen Drei Könige daher. Ein König ist dem Papa
im letzten Apfent beim Putzen herunter gefallen und war total hin. Jetzt haben
wir nur mehr zwei heilige Könige und einen heiligen Batman als Ersatz.
Normal haben die heiligen Drei Könige einen Haufen Zeug für das Christkind
dabei, nämlich Gold, Weihrauch und Pürree oder so ähnlich. Von den unseren hat
einer anstatt Gold ein Kaugummipapier dabei, das glänzt auch schön. Der andere
hat eine Marlboro in der Hand, weil wir keine Weihrauch haben. Aber die Marlboro
raucht auch schön, wenn man sie anzündet.
Der heilige Batman hat eine Pistole dabei. Das ist zwar kein Geschenk für das
Christkind, aber damit kann er es vor dem Saurier beschützen. Hinter den drei
Heiligen sind ein paar rothäutige Indianer und ein käsiger Engel. Dem Engel ist
ein Fuß abgebrochen, darum haben wir ihn auf ein Motorrad gesetzt, damit er sich
leichter tut. Mit dem Motorrad kann er fahren, wenn er nicht gerade fliegt.
Rechts neben dem Stall haben wir ein Rotkäppchen hingestellt. Sie hat eine Pizza
und drei Weizen für die Oma dabei und reißt gerade eine Marone ab. Einen Wolf
haben wir nicht, darum lugt hinter dem Baum ein Bummerl als Ersatz-Wolf hervor.
Mehr steht in unserer Krippe nicht, aber das reicht voll. Am Abend schalten wir
die Lampen an und dann ist unsere Krippe erst so richtig schön. Wir sitzen so
herum und singen Lieder vom Apfent. Manche gefallen mir, aber die meisten sind
mir zu lusert. Mein Opa hat mir ein Gedicht vom Apfent gelernt und es geht so:
"Apfent, Apfent, der Bärwurz brennt.
Erst trinkst oan, dann zwoa drei vier,
dann hauts de mit deim Hirn an d'Tuer."
Obwohl dieses Gedicht recht schön ist, hat Mama gesagt, dass ich es mir nicht
merken darf. Im Apfent wird auch gebastelt. Wir haben eine große Schüssel voll
Nüsse und eine kleine voll Goldstaub. Darin wälzen wir die Nüsse, bis sie golden
sind, und das Christkindl hängt sie später an den Christbaum.
Man darf nicht fest schnaufen, weil der Goldstaub ist total leicht und er fliegt
herum, wenn man hin schnauft. Einmal habe ich vorher in den Goldstaub ein
Niespulver hinein getan und wie mein Vater die erste Nuss darin gewälzt hat, tat
er einen Nieser, dass es ihn gerissen hat und sein Gesicht war golden und die
Nuss nicht. Mama hat ihn geschimpft, weil er keine Beherrschung hat und sie hat
gesagt, er stellt sich dümmer an als wie ein Kind. Meinem Vater war es recht
zuwider und er hat nicht mehr mitgetan. Er hat gesagt, dass bei dem Goldstaub
irgend etwas nicht stimmt und Mama hat gesagt, dass höchstens bei ihm etwas
nicht stimmt. Ich habe mich sehr gefreut, weil es war insgesamt ein lustiger
Apfentabend.
Kurz vor Weihnachten müssen wir unsere Wunschzettel schreiben. Meine Schwester
wünscht sich meistens Puppen oder sonst ein G'lump. Ich schreibe vorsichtshalber
mehr Sachen drauf und zum Schluss schreibe ich dem Christkindl, es soll einfach
soviel kaufen bis das Geld ausgeht.
Meine Mama sagt, das ist eine Unverschämtheit und irgendwann bringt mir das
Christkindl gar nichts mehr, weil ich nicht bescheiden bin. Aber bis jetzt habe
ich immer etwas gekriegt. Und wenn ich gross bin und Geld verdiene, dann kaufe
ich mir selber etwas und bin überhaupt nicht bescheiden. Dann kann sich das
Christkindl von mir aus ärgern, weil dann ist es mir wurscht.
Bis man schaut ist der Apfent vorbei und Weihnachten auch und mit dem Jahr geht
es dahin. Die Geschenke sind ausgepackt und man kriegt bis Ostern nichts mehr,
höchstens, wenn man vorher Geburtstag hat.
Aber eins ist gewiss: Der Apfent kommt immer wieder
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Schenke groß oder klein,
aber immer gediegen.
Wenn die bedachten
die Gaben wiegen,
sei Dein Gewissen rein.
Schenke herzlich
und frei.
Schenke dabei,
was in Dir wohnt
an Meinung, Geschmack
und Humor,
so dass die eigene
Freude zuvor
Dich reichlich belohnt.
Schenke mit Geist
ohne List.
Sei eingedenk,
dass Dein Geschenk
Du selber bist.
Joachim Ringelnatz
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Zum 24. Dezember
Noch einmal ein Weihnachtsfest,
immer kleiner wird der Rest,
aber nehm' ich so die Summe,
alles Grade, alles Krumme,
alles Falsche, alles Rechte,
alles Gute, alles Schlechte -
rechnet sich aus all dem Braus
doch ein richtig Leben raus.
Und dies können ist das Beste
wohl bei diesem Weihnachtsfeste.
(Theodor Fontane)
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Das Weihnachtsbäumlein
Es war einmal ein Tännelein
mit braunen Kuchenherzlein
und Glitzergold und Äpflein fein
und vielen bunten Kerzlein:
Das war am Weihnachtsfest so grün
als fing es eben an zu blühn.
Doch nach nicht gar zu langer Zeit,
da stands im Garten unten,
und seine ganze Herrlichkeit
war, ach, dahingeschwunden.
die grünen Nadeln warn'n verdorrt,
die Herzlein und die Kerzlein fort.
Bis eines Tags der Gärtner kam,
den fror zu Haus im Dunkeln,
und es in seinen Ofen nahm -
Hei! Tats da sprühn und funkeln!
Und flammte jubelnd himmelwärts
in hundert Flämmlein an Gottes Herz.
Christian Morgenstern
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Wenn der Dezember wieder naht, die Nikoläuse tiefer fliegen
und aus Kartoffeln wird Salat, werden auch sie ihr Fett abkriegen
Bloß keine Angst vor dem Gewissen! Knecht Ruprecht fühlt sich auch nicht gut!
Es geht ihm regelrecht bescheiden wenn er dann seine Arbeit tut!
Doch es gibt hin und wieder Wege, die Qual der Schmerzen zu bekämpfen,
das heißt, die vielen Rutenschläge beim Anti-Ruprecht-Club zu dämpfen.
Seit kurzem gibt es den Verein - und zwar im schönen Städtchen Olfen,
da mildert man die Prügelpein! Da werden sie geholfen!!!
Quelle unbekannt
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und - wovon träumen wir alle zu dieser
Jahreszeit?
Zuversicht
Verzaubert liegt in weiß die Welt,
noch immer fallen Flocken,
verhüllen sanft das Sternenzelt,
von ferne läuten Glocken.
Im Frieden dieser Winterpracht
erwarten wir die heilge Nacht
und hoffen fest am Jahresende,
dass alles sich zum Guten wende.
Quelle unbekannt
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Es treibt der Wind im Winterwalde
Die Flockenherde wie ein Hirt,
Und manche Tanne ahnt, wie balde
Sie fromm und lichterheilig wird,
Und lauscht hinaus. Den weißen Wegen
Streckt sie die Zweige hin – bereit,
Und wehrt dem Wind und wächst entgegen
Der einen Nacht der Herrlichkeit.
Rainer Maria Rilke
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Will das Glück nach seinem Sinn
dir was Gutes schenken,
sage Dank und nimm es hin
ohne viel Bedenken.
Jede Gabe sei begrüßt,
doch vor allen Dingen:
Das, worum du dich bemühst,
möge dir gelingen!
(Wilhelm Busch)
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St. Niklas' Auszug
St. Niklas zieht den Schlafrock aus,
klopft seine lange Pfeife aus
und sagt zur heiligen Kathrein:
„Ö l’ mir die Wasserstiefel ein,
bitte, hol auch den Knotenstock
vom Boden und den Fuchspelzrock;
die Mütze lege obenauf,
und schütt’ dem Esel tüchtig auf,
halt auch sein Sattelzeug bereit!
Wir reisen, es ist Weihnachtszeit.
Und daß ich’s nicht vergess’, ein Loch
ist vorn im Sack, das stopfe noch!
Ich geh derweil zu Gottes Sohn
und hol mir meine Instruktion.
Die heil’ge Käthe, sanft und still,
tut alles, was St. Niklas will.
Der klopft indes beim Herrgott an;
St. Peter hat ihm aufgetan
und sagt:“Grüß Gott! Wie schaut’s denn aus?“
und führt ihn ins himmlische Werkstättenhaus.
Da sitzen die Englein an langen Tischen,
ab und zu Feen dazwischen,
den den kleinsten zeigen, wie’s zu machen,
und weben und kleben die niedlichsten Sachen,
hämmern und häkeln, schnitzen und schneidern,
fälteln die Stoffe zu niedlichen Kleidern,
packen die Schachteln, binden sie zu
und haben so glühende Bächchen wie du!
Herr Jesus sitzt an seinem Pult
und schreibt mit Liebe und Geduld
eine lange Liste. Potz Element,
wieviel artige Kinder Herr Jesus kennt!
Die sollen die schönen Engelsgaben
zu Weihnachten haben.
Was fertig ist, wird eingepackt
und auf das Eselchen gepackt.
St. Niklas zieht sich recht warm an –
Kinder, er ist ein alter Mann,
und es fängt tüchtig an zu schnei’n,
da muß er schon vorsichtig sein!
So geht es durch die Wälder im Schritt,
manch Tannenbäumchen nimmt er mit,
und wo er wandert, bleibt im Schnee
manch Futterkörnchen für Hase und Reh.
Leise macht er die Türen auf,
jubelnd umdrängt ihn der kleine Hauf:
„ St. Niklas, St. Niklas,
was hast du gebracht?
Was haben die Englein
für uns gemacht?“
„Schön Ding! Gut Ding! Aus dem himmlischen Haus!
Langt in den Sack! Holt euch was ‘raus.“
Paula Dehmel
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Der Bratapfel
Kinder, kommt und ratet,
was im Ofen bratet!
Hört, wie's knallt und zischt.
Bald wird er aufgetischt,
der Zipfel, der Zapfel, der Kipfel,
der Kapfel, der gelbrote Apfel.
Kinder, lauft schneller,
holt einen Teller,
holt eine Gabel!
Sperrt auf den Schnabel
für den Zipfel, den Zapfel,
den Kipfel, den Kapfel,
den goldbraunen Apfel!
Sie pusten und prusten,
sie gucken und schlucken,
sie schnalzen und schmecken,
sie lecken und schlecken
den Zipfel, den Zapfel,
den Kipfel, den Kapfel,
den knusprigen Apfel.
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Der Weihnachtsbaum
Ich lag und schlief; da träumte mir
ein wunderschöner Traum:
Es stand auf unserm Tisch vor mir
ein hoher Weihnachtsbaum.
Und bunte Lichter ohne Zahl,
die brannten ringsumher;
die Zweige waren allzumal
von goldnen Äpfeln schwer.
Und Zuckerpuppen hingen dran;
das war mal eine Pracht!
Da gab's, was ich nur wünschen kann
und was mir Freude macht.
Und als ich nach dem Baume sah
und ganz verwundert stand,
nach einem Apfel griff ich da,
und alles, alles schwand.
Da wacht' ich auf aus meinem Traum,
und dunkel war's um mich.
Du lieber, schöner Weihnachtsbaum,
sag an, wo find' ich dich?
Da war es just, als rief er mir:
"Du darfst nur artig sein;
dann steh' ich wiederum vor dir;
jetzt aber schlaf nur ein!
Und wenn du folgst und artig bist,
dann ist erfüllt dein Traum,
dann bringet dir der heil'ge Christ
den schönsten Weihnachtsbaum.
(August Heinrich Hoffmann von Fallersleben)
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Die Weihnachtsgans
von Heinz Erhardt
Tiefgefroren in der Truhe
liegt die Gans aus Dänemark.
Vorläufig lässt man in Ruhe
sie in ihrem weißen Sarg.
Ohne Kopf, Hals und Gekröse
liegt sie neben dem Spinat.
Ob sie wohl ein wenig böse
ist, dass man sie schlachten tat?
Oder ist es nur zu kalt ihr,
man sieht's an der Gänsehaut.
Na, sie wird bestimmt nicht alt hier
morgen wird sie aufgetaut.
Hm, welch Duft zieht aus dem Herde,
durch die ganze Wohnung dann.
Mach, dass gut der Braten werde –
Morgen kommt der Weihnachtsmann
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There's More to
Christmas...
There's more, much more to Christmas
Than candle-light and cheer;
It's the spirit of sweet friendship
That brightens all the year;
It's thoughtfulness and kindness,
It's hope reborn again,
For peace, for understanding
And for goodwill to men!
Author Unknown
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There is faint music in the night,
And pale wings fanned by silver flight;
A frosty hill with tender glow
Of countless stars that shine on snow.
A shelter from the winter storm,
A straw-lined manger, safe and warm,
And Mary crooning lullabies,
To hush her Baby's sleepy sighs.
Her eyes are rapt upon His Face,
Unheeded here is time and space;
Her heart filled with blinding joy,
For God's own Son--her little Boy!
Author Unknown
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Vom Himmel bis in die tiefsten Klüfte
Vom Himmel bis in die tiefsten Klüfte
ein milder Stern herniederlacht;
vom Tannenwalde steigen Düfte
und kerzenhelle wird die Nacht.
Mir ist das Herz so froh erschrocken,
das ist die liebe Weihnachtszeit!
Ich höre fernher Kirchenglocken,
in märchenstiller Herrlichkeit.
Ein frommer Zauber hält mich nieder,
anbetend, staunend muß ich stehn,
es sinkt auf meine Augenlider,
ich fühl's, ein Wunder ist geschehn.
(Theodor Storm)
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Vor Weihnachten
Die Kindlein sitzen im Zimmer
– Weihnachten ist nicht mehr weit –
bei traulichem Lampenschimmer
und jubeln:“Es schneit, es schneit!“
Das leichte Flockengewimmel,
es schwebt durch die dämmernde Nacht
herunter vom hohen Himmel
vorüber am Fenster so sacht.
Und wo ein Flöckchen im Tanze
den Scheiben vorüberschweift,
da flimmert's in silbernem Glanze,
vom Lichte der Lampe bestreift.
Die Kindlein sehn's mit Frohlocken,
sie drängen ans Fenster sich dicht,
sie verfolgen die silbernen Flocken,
die Mutter lächelt und spricht:
„ Wißt, Kinder, die Engelein schneidern
im Himmel jetzt früh und spät;
an Puppenbettchen und Kleidern
wird auf Weihnachten genäht.
Da fällt von Säckchen und Röckchen
manch silberner Flitter beiseit,
von Bettchen manch Federflöckchen;
auf Erden sagt man: es schneit.
Und seid ihr lieb und vernünftig,
ist manches für euch auch bestellt;
wer weiß, was Schönes euch künftig
vom Tische der Engelein fällt!“
Die Mutter spricht's; – vor Entzücken
den Kleinen das Herz da lacht;
sie träumen mit seligen Blicken
hinaus in die zaubrische Nacht.
Karl Gerok
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Die Zeit verrinnt,
die Spinne spinnt in heimlichen Geweben.
Wenn heute Nacht das Jahr beginnt,
beginnt ein neues Leben.
(Ringelnatz)
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Die Christbaumspitz
Des isch fei wohr und isch koi Witz,
die Geschicht von unsrer Christbaumspitz!
Dös war a' schöne Spitz, jawoll
war auße silbrig, inne hohl,
drum hot mein Mann gsagt: du Haushaltsblitz,
gib obacht uff die Christbaumspitz!
I hab do grad de Christbaum putzt
und hab mi wirklich eifrig g' sput'
und weils pressiert hot wie immer, drum eben
lang i mit meiner Hand daneben,
(dr Mensch macht manchmal solche Schnitz)
und drunt'n liegt die Christbaumspitz.
Mei Ma, der war do net zur Stell,
drum hab i denkt, jetzt handelscht schnell!
Die hinter Seite war lädiert,
so hab i's schnell mit Leim o'gschmiert,
habs wieder nuffpäppt , uff ihr'n Sitz
glei hie an Baum, die Christbaumspitz.
Wer's gwußt hot, der hots deutlich g'sehn,
doch hab i garnix gsagt desweg'n...
Bloß bei der B'scherung, do wars dumm;
mir stehn do um de Christbaum rum,
und wie mer singe... "einsam wacht"
do hots uff ämol komisch kracht!
i merk, wie i ganz plötzlich schwitz,
am Bode liegt die Christbaumspitz.
I hab bloß mit de Achsel zuckt,
hab in der Rund' mei Leit oguckt,
hab gesagt: do dro is schuld jetzt fei
blouß euer houche Singerei;
die kräftige Tön, die ham's zerhaut-
warum bläckt ihr a immer so laut?
Ihr schnullt a viel zu viel Lakritz-
jetzt isch se hie, die Christbaumspitz.
In Wirklichkeit ischs andersch g'wä
der Leim, der hot sich langsam glöst
und hot halt nemmen ganz so pappt,
drum hot die Spitz sich glockert g'habt-
noch schuld dro war die Ofenhitz
- und ich - an dere Christbaumspitz.
Autor unbekannt
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Die
Weihnachtsgeschichte
nach dem
Evangelisten Lukas:
LUKAS 2,1 – 20
Es begab sich aber zur der Zeit, dass ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging,
dass alle Welt geschätzt würde. Und diese Schätzung war die allererste und
geschah zur Zeit, da Quirinius Statthalter in Syrien war. Und jedermann ging,
dass er sich schätzen ließe, ein jeder in seine Stadt.
Da machte sich auch Josef aus Galiläa, aus der Stadt Nazareth, in das jüdische
Land zur Stadt Davids, die da heißt Bethlehem, weil er aus dem Hause und
Geschlechte Davids war, damit er sich schätzen ließe mit Maria, seinem
vertrauten Weibe; die war schwanger. Und als sie dort waren, kam die Zeit, dass
sie gebären sollte. Und sie gebar ihren ersten Sohn und wickelte ihn in Windeln
und legte ihn in eine Krippe; denn sie hatten sonst keinen Raum in der Herberge.
Und es waren Hirten in derselben Gegend auf dem Felde bei den Hürden, die
hüteten des Nachts ihre Herde. Und der Engel des Herrn trat zu ihnen, und die
Klarheit des Herrn leuchtete um sie; und sie fürchteten sich sehr. Und der Engel
sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Siehe ich verkündige euch große Freude,
die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren,
welcher ist Christus der Herr, in der Stadt Davids. Und das habt zum Zeichen:
ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen. Und
alsbald war da bei dem Engel die Menge der himmlischen Heerscharen, die lobten
Gott und sprachen:
Ehre sei Gott in der Höhe
und Friede auf Erden
bei den Menschen seines Wohlgefallens.
Und als die Engel von ihnen in den Himmel fuhren, sprachen die Hirten
untereinander: Lasst uns nun gehen nach Bethlehem und die Geschichte sehen, die
da geschehen ist, die uns der Herr kundgetan hat. Und sie kamen eilend und
fanden beide, Maria und Josef, dazu das Kind in einer Krippe liegen. Als sie es
aber gesehen hatten, breiteten sie das Wort aus, das zu ihnen von diesem Kinde
gesagt war. Und alle, vor die es kam, wunderten sich über das, was die Hirten
gesagt hatten. Maria aber behielt alle diese Worte und bewegte sie in ihrem
Herzen. Und die Hirten kehrten wieder um, priesen und lobten Gott für alles, was
sie gehört und gesehen hatten, wie denn zu ihnen gesagt war.
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Silvesternacht
Das Dorf ist still, still ist die Nacht,
Die Mutter schläft, die Tochter wacht,
Sie deckt den Tisch, sie deckt für zwei,
Und sehnt die Mitternacht herbei.
Wem gilt die Unruh? wem die Hast?
Wer ist der mitternächtge Gast?
Ob ihr sie fragt, sie kennt ihn nicht,
Sie weiß nur, was die Sage spricht.
Die spricht: Wenn wo ein Mädchen wacht
Um zwölf in der Silvesternacht,
Und wenn sie deckt den Tisch für zwei,
Gewahrt sie, wer ihr Künftger sei.
Und hätt' ihn nie gesehn die Maid,
Und wär' er hundert Meilen weit,
Er tritt herein und schickt sich an,
Und isst und trinkt, und scheidet dann. -
Zwölf schlägt die Uhr, sie horcht erschreckt,
Sie wollt', ihr Tisch wär' ungedeckt,
Es überfällt sie Angst und Graun,
Sie will den Bräutigam nicht schaun.
Fort setzt der Zeiger seinen Lauf,
Niemand tritt ein, sie atmet auf,
Sie starrt nicht länger auf die Tür, -
Herr Gott, da sitzt er neben ihr.
Sein Aug' ist glüh', blass sein Gesicht,
Sie sah ihn all' ihr Lebtag nicht,
Er blitzt sie an, und schenket ein,
Und spricht: »Heut Nacht noch bist du mein.
Ich bin ein stürmischer Gesell',
Ich wähle rasch und freie schnell,
Ich bin der Bräut'gam, du die Braut,
Und bin der Priester, der uns traut.
Er fasst sie um, ein einz'ger Schrei,
Die Mutter hört's und kommt herbei;
Zu spät, verschüttet liegt der Wein,
Tot ist die Tochter und - allein.
(Theodor Fontane)
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In der Neujahrsnacht
Die Kirchturmglocke
schlägt zwölfmal Bumm.
Das alte Jahr ist wieder mal um.
Die Menschen können sich in den Gassen
vor lauter Übermut gar nicht mehr fassen.
Sie singen und springen umher wie die Flöhe
und werfen die Mützen in die Höhe.
Der Schornsteinfegergeselle Schwerzlich
küsst Konditor Krause recht herzlich.
Der alte Gendarm brummt heute sogar
ein freundliches: Prosit zum neuen Jahr!
(Joachim Ringelnatz)
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Das alte Jahr vergangen ist,
das neue Jahr beginnt.
Wir danken Gott zu dieser Frist.
Wohl uns, dass wir noch sind!
Wir sehn aufs alte Jahr zurück,
und haben neuen Mut.
Ein neues Jahr, ein neues Glück.
Die Zeit ist immer gut.
Ein neues Jahr, ein neues Glück.
Wir ziehen froh hinein.
Und: Vorwärts, vorwärts, nie zurück!
Das soll unsre Lösung sein.
(Hoffmann von Fallersleben)
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When the last
Kalender-sheets
flattern trough the winter-streets
and Dezemberwind is blowing,
then ist everybody knowing
that it is not allzuweit:
she does come - the Weihnachtszeit.
All the Menschen, Leute, people
flippen out of ihr warm Stüble,
run to Kaufhof, Aldi, Mess,
make Konsum and business.
Kaufen these und jene Dings
and the Churchturmglocke rings.
Manche holen sich a Tännchen,
when this brennt, they cry "Attention".
Rufen for the Feuerwehr:
Please come quick to löschen her!"
Goes the Tännchen of in Rauch,
they are standing on the Schlauch.
In the kitchen of the house
mother makes the Christmasschmaus.
She is working, schufting, bakes
hit is now her Yoghurtkeks.
And the Opa says als Tester:
We are killed bis to Silvester!
Then he fills the last Glas wine –
yes, this is the christmastime!
Day by day does so vergang,
and the Holy night does come.
You can think, you can remember,
this is immer in Dezember.
Then the childrenlein are coming
candle-Wachs is abwärts running.
Bing of Crosby Christmas sings
while the Towerglocke rings
and the angels look so fine –
well this is the Weihnachtstime.
Baby-eyes are big and rund,
the family feels kerngesund
when unterm Weihnachtsbaum are hocking
then nothing can them ever shocking.
They are so happy, are so fine –
this happens in the Chistmastime!
The animals all in the house,
the Hund, the Katz, the bird, the mouse,
are turning round the Weihnachtsstreß,
enjoy this day as never nie,
well they find Kittekat and Chappi
in the geschenkkarton von Pappi.
The family begins to sing
and wieder does a Glöckchen ring.
Zum song vom grünen Tannenbaum
the Tränen rennen down and down.
Bis our mother plötzlich flennt:
The christmas-Gans im Ofen brennt!"
Her nose indeed is very fine
Ende of the Weihnachtstime.
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Das Jahr neigt sich dem Ende zu
von Eileen Appelhoff
Das Jahr neigt sich dem Ende zu,
doch vorher kommt die Weihnachtsruh`,
die leise und behutsam bringt,
was übers Jahr sonst nicht gelingt.
Besinnlichkeit ist hier gemeint,
die viele Menschen stets vereint,
wann immer im Familienkreise
oder auch auf andere Weise
man Weihnachten gemeinsam feiert
und dabei dann auch stets beteuert,
dass es doch erst kürzlich war,
als begonnen dieses Jahr,
das weder besser war noch schlimmer,
weil eben irgendwas ist immer.
Traurig war man und auch heiter,
trotzdem geht es immer weiter,
denn auch die Zukunft bringt bestimmt
vieles, dem man nicht entrinnt.
Egal, wie`s läuft, ich grüß Euch heut,
weihnachtlich in herzlicher Verbundenheit !
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Neujahrslied
Mit der Freude zieht der Schmerz
traulich durch die Zeiten ,
Schwere Stürme , wilde Weste
bange Sorgen , frohe Feste
wandeln sich zur Seiten .
Und wo eine Träne fällt ,
Blüht auch eine Rose .
Schön gemischt , noch eh wir's bitten ,
ist für Thronen und für Hütten
Schmerz und Lust im Lose .
War's nicht so im alten Jahr ?
Wird's im neuen enden ?
Sonnen wallen auf und nieder ,
Wolken gehn und kommen wieder ,
und kein Wunsch wird 's wenden .
Gebe denn , der über uns
wägt mit rechter Waage ,
jedem Sinn für seine Freuden,
jedem Mut für seine Leiden
in die neuen Tage .
Jedem auf des Lebens Pfad
einen Freund zur Seite ,
ein zufriedenes Gemüte ,
und zu stiller Herzensgüte
Hoffnung ins Geleite
Johann Peter Hebel
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Das neue Jahr
Marina Kaspar
Es kommt, ob man es will oder nicht,
und bringt uns hoffentlich viel Licht,
viel Wärme, Treue, Hilfe, Frieden,
dass wir unsere Mitmenschen mehr lieben,
sie nicht verachten,
sondern achten.
Weichen soll Krieg, Hass und Wut,
und Platz machen für Liebe, Frieden, Mut.
Vergessen können wir nicht die viel' Leid und Sorgen,
trotzdem dürfen wir getrost sein auf Morgen,
denn wenn wir alle positiv denken,
und unser Leben auf gute Bahnen lenken,
so wird uns geholfen, jeden Tag,
und das bedarf gar keiner Frag:
von wem, und wo, und wann und wer?
Die Antwort darauf fällt niemand schwer.
In alle unsere Herzen hinein sieht ER,
kennt uns besser als irgendwer,
drum wollen wir auch im neuen Jahr nicht nur für uns leben,
sondern offen sein für andere und bereit sein zu geben.
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