Was
es so alles auf dieser Seite gibt:
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A Poem for each
and every day
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A Tear
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Advent vielleicht
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Anzeichen dafür, dass Du alt geworden bist
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Aufwind
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Be thou
my vision, O Lord of my heart
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Beauty is not in the face
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Da
werden Hände sein die dich tragen
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Dankbarkeit
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Das Alter
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Das
Glück
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Das 100-Seelen Dorf
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Das Leben
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Das Leben ist herrlich!
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Der Januar
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Der Kopf ist rund
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Der Neid der Menschen
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Die beiden Hände
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Die
Engel
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Die Liebe
überwindet den Tod
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Du bist gewollt
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Ehre das Alter
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Ein einfacher Freund
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Ein
nachdenkliches Gebet von 1864
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Ein Wort nur
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Einen Engel wünsch ich mir
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Einige Menschen
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Erlkönig
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Es
gibt zwei Dinge, die unendlich sind:
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Es müssen nicht Männer mit Flügel sein, die Engel
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Es war einmal ein Kind
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Findest du einen Menschen
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For those
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Für Wunder muss man beten
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Gehe ich vor dir
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Gestern ist Geschichte
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Gib mir Gelassenheit
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Gibt es ein Leben nach der Geburt
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Glaubensbekenntnis - formuliert von Dorothea Sölle
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Gott des
Himmels und der Erden
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Heute ist das Morgen
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Ich bin nicht auf der Welt
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Ich glaube an
Gott, den Vater
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Ich
lasse mich dir Herr und bitte dich
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Ich möchte gerne Brücken bauen
- Ich
wünsche dir
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Im gleichen Maße wie der Körper einer Frau
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In der ungeheuren Stille
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Keinen Weg lässt uns Gott gehen
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Learn to get in touch with the silence from within
yourself
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Leise Menschen
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Liebe
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Manchmal...
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Maschen des Lebens
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Mein
Kind
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Mein Vater,
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Neue Liebe, neues Leben
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Now I understand
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Nur wer selbst brennt
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O Herr, mache mich zum Werkzeug Deines Friedens
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O wie ist es kalt geworden
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People
are like stained-glass windows
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Psalm 23
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Psalm 121
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Schenke
mir eine gute Verdauung Herr
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Sind so kleine Hände
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Sinn ist nichts, über das man stolpert
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Stufen
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The
Rose
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Tränen, die fließen
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Traurigkeit
ist nicht ungesund
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Und plötzlich weißt du
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Viele Worte
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Von
guten Mächten wunderbar geborgen
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Vor langer, langer Zeit existierte eine Insel
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Warten
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Was es ist
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Weißt du
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Wenn dir
jemand die Hand reicht
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Wenn du Gott
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Wer Geld hat
und keine Kinder
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Wer ist blind
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Wer morgens
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Wer sagt, es gibt keine Wunder auf dieser Erde
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Wie Wolken
ziehn die Jahre hin
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Winston Churchill
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Wir haben größere Häuser
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Wir verkaufen nur den Samen
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Zeit
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Zuerst
wollte ich das Leben erobern
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Zum Nachdenken
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Zwei reisende Engel
Gib mir
Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann;
gib mir den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann;
und gib mir die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
Das Leben
Das Leben ist Schönheit bewundere sie
Das Leben ist eine Chance nutze sie
Das Leben ist Seligkeit genieße sie
Das Leben ist ein Traum mache daraus Wirklichkeit
Das Leben ist eine Herausforderung stelle dich ihr
Das Leben ist eine Pflicht erfülle sie
Das Leben ist ein Spiel spiele es
Das Leben ist kostbar geh sorgfältig damit um
Das Leben ist Reichtum bewahre ihn
Das Leben ist Liebe erfreue dich an ihr
Das Leben ist ein Rätsel durchdringe es
Das Leben ist ein Versprechen erfülle es
Das Leben ist Traurigkeit überwinde sie
Das Leben ist eine Hymne singe sie
Das Leben ist ein Kampf kämpfe ihn
Das Leben ist eine Tragödie ringe mit ihr
Das Leben ist ein Abenteuer wage es
Das Leben ist Glück verdiene es
Das Leben ist das Leben verteidige es
Mutter Theresa
Sinn ist
nichts, über das man stolpert, so wie die Antwort auf ein Rätsel oder der
Preis bei einer Schnitzeljagd. Sinn ist etwas, das man selbst im Zentrum
seines Lebens aufbaut. Man erbaut es aus seiner Vergangenheit, aus seiner
Zuneigung und Loyalität, aus den Erfahrungen der Menschheit, die man ererbt
hat, aus seinen eigenen Gaben und seinem Verstand, aus all dem, woran man
glaubt, aus den Dingen und Menschen, die man liebt, aus den Werten, für die
man etwas aufzugeben bereit ist. Alle Zutaten sind vorhanden. Doch du bist der
einzige Mensch, der sie zusammenfügen kann zu einem Muster, das dein Leben
ist. Trage Sorge, dass es ein Leben ist, das Würde und Sinn für dich hat. Wenn
das gelingt, dann fällt der Ausschlag des Pendels nach Erfolg oder Misserfolg
kaum mehr ins Gewicht.
John Gardner in FISH: ein ungewöhnliches Motivationsbuch
Mein Kind,
Ich kenne dich durch und durch (Psalm 139,1)
Ich weiß, wann du dich hinsetzt und wann du aufstehst. (Psalm 139,2)
Dein ganzes Leben ist mir vertraut. (Psalm 139,3)
Selbst die Haare auf deinem Kopf sind alle gezählt. (Matthäus 10,29-31)
Du bist als mein Ebenbild geschaffen. (1. Mose 1,27)
Durch mich allein lebst und handelst du, ja, mir verdankst du alles, was du
bist. (Apostelgeschichte 17,28)
Ich habe dich schon gekannt, ehe ich dich im Mutterleib bildete. (Jeremia
1,4-5)
Ich habe dich bereits im Augenblick der Schöpfung erwählt. (Epheser 1,11-12)
Du bist kein Zufallsprodukt. (Psalm 139,15)
Alle Tage deines Lebens habe ich in mein Buch geschrieben. (Psalm 139,16)
Ich habe bestimmt, wie lange und wo du leben sollst. (Apostelgeschichte 17,26)
Ich habe dich wunderbar geschaffen. (Psalm 139,14)
Ich habe dich im Leib deiner Mutter gebildet. (Psalm 139,13)
Von Geburt an bin ich dein Halt. (Psalm 71,6)
Mein Bild wurde durch Menschen verunstaltet, die mich nicht kennen. (Johannes
8,41-44)
Ich bin kein ferner und kein zorniger Gott. Ich bin die Liebe in Person. (1.
Johannes 4,16)
Ich will dich mit meiner Vaterliebe beschenken. (1. Johannes 3,1)
Einfach, weil du mein Kind bist und ich dein Vater bin. (1. Johannes 3,1)
Ich gebe dir mehr, als dir dein irdischer Vater je geben könnte. (Matthäus
7,11)
Denn ich bin der vollkommene Vater. (Matthäus 5,48)
Alles Gute, was du empfängst, kommt eigentlich von mir. (Jakobus 1,17)
Denn ich sorge für alle deine Bedürfnisse. (Matthäus 6,31-33)
Ich meine es gut mit dir und gebe dir Hoffnung und Zukunft. (Jeremia 29,11)
Weil ich dich schon immer geliebt habe. (Jeremia 31,3)
Meine Gedanken über dich sind zahlreicher als der Sand am Meer. (Psalm
139,17-18)
Wenn ich an dich denke, dann juble ich. (Zefanja 3,17)
Ich werde nie aufhören, dir Gutes zu tun. (Jeremia 32,40)
Du bist in besonderer Weise mein Eigentum. (2. Mose 19,5)
Ich will dir mein Land geben und alles, was darin ist. (Jeremia 32,41)
Ich will dir große und geheimnisvolle Dinge zeigen. (Jeremia 33,3)
Wenn du mich von ganzem Herzen suchst, wirst du mich finden. (5. Mose 4,29)
Freue dich über mich; ich werde dir alles geben, was du dir von Herzen
wünschst. (Psalm 37,4)
Denn ich bin es, der beides in dir bewirkt: den Willen und die Kraft, zu tun,
was mir gefällt. (Philipper 2,13)
Ich kann viel mehr tun, als du dir vorstellen kannst. (Epheser 3,20)
Ich tröste und ermutige dich, und ich gebe dir Kraft. (2. Thessalonicher
2,16-17)
Meine Barmherzigkeit ist grenzenlos.(2. Korinther 1,3)
Wenn du mich rufst, höre ich dich und rette dich aus jeder Not. (Psalm 34,18)
Wie ein Hirte für seine Schafe sorgt, so sorge ich für dich und leite dich.
(Jesaja 40,11)
Eines Tages werde ich alle deine Tränen trocknen. (Offenbarung 21,3-4)
Ich werde jeden Schmerz wegnehmen, den du auf dieser Erde erlitten hast.
(Offenbarung 21,4)
Ich bin dein Vater und ich liebe dich genauso wie meinen Sohn Jesus. (Johannes
17,23)
Meine Liebe zu dir zeigt sich in Jesus. (Johannes 17,26)
Er ist ganz und gar mein Ebenbild. (Hebräer 1,3)
Er ist gekommen, um zu zeigen, dass ich für dich bin und nicht gegen dich.
(Römer 8,31)
Und um dir zu sagen, dass ich dir deine Sünden nicht länger anrechne. (2.
Korinther 5,18-19)
Jesus ist gestorben, damit du und ich versöhnt werden können. (2. Korinther
5,18-19)
Sein Tod ist der höchste Ausdruck meiner Liebe zu dir. (1. Johannes 4,10)
Ich habe alles aufgegeben, was ich liebe, um deine Liebe zu gewinnen. (Römer
8,32)
Wenn du meinen Sohn Jesus annimmst, nimmst du mich an. (1. Johannes 2,23)
Nichts kann dich von meiner Liebe trennen (Römer 8,38-39)
Komm nach Hause, und ich werde das größte Freudenfest ausrichten, das du je
gesehen hast. (Lukas 15,7)
Ich bin immer dein Vater gewesen und werde immer dein Vater sein. (Epheser
3,14-15)
Ich frage dich: "Willst du mein Kind sein?" (Johannes 1,12-13)
Ich erwarte dich. (Lukas 15,11-32)
In Liebe, dein Vater
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Keinen Weg lässt uns Gott gehen,
den er nicht selbst gegangen wäre, und auf dem er uns nicht vorausginge.
(Dietrich Bonhoeffer)
Ich möchte
gerne Brücken bauen, wo tiefe Gräber nur zu sehn.
Ich möchte hinter Zäune schauen und über hohe Mauern gehn.
Ich möchte gerne Hände reichen, wo harte Fäuste sich geballt.
Ich suche unablässig Zeichen des Friedens zwischen jung und alt.
Ich möchte nicht zum Mond gelangen, jedoch zu meines Feindes Tür.
Ich möchte keinen Streit anfangen; ob Frieden wird, das liegt an mir.
Ich möchte gerne wieder reden, wo vorher eisig Schweigen war.
Und Blicke sollen nicht mehr töten, und Neid und Gier fehl ganz und gar.
Herr, gib mir Mut zum Brückenbauen. Gib mir den Mut zum ersten Schritt.
Lass mich auf deine Brücken trauen und wenn ich gehe, geh du mit.
(Kurt Rommel)
Gehe ich vor dir, dann
weiß ich nicht, ob ich dich auf den richtigen Weg bringe.
Gehst du vor mir, dann weiß ich nicht, ob du mich auf den richtigen Weg
bringst.
Gehe ich neben dir, werden wir gemeinsam den richtigen Weg finden.
Südafrika
Viele Worte sind
lange zu Fuß gegangen,
ehe sie geflügelte Worte wurden.
Marie von Ebner-Eschenbach
Maschen
des Lebens
Wir alle stricken unser Leben jeden Tag ein Stück weiter
Die einen stricken liebevoll und sorgsam, man merkt, welche Freude es ihnen
bereitet, ihr Lebenswerk zu gestalten
Die anderen stricken mühevoll und ungern, man merkt,
welche Kraft und Mühe es sie kostet
ihren Lebensfaden jeden Tag neu aufzunehmen
Manche wählen ein kompliziertes Muster - andere ein ganz schlichtes
Bei den einen ist es ein buntes Maschenwerk, bei anderen ein Stück in tristen
Farben
Nicht immer können wir die Farben selbst wählen,
und auch die Qualität der Wolle
wechselt, mal weiß und flauschig weich, mal grau und kratzig
Und öfters lässt man eine Masche fallen, oder sie fallen ohne unser dazutun,
und zurück bleiben Löcher und ein
unvollständiges Muster
Manchmal reißt der Faden und es hilft nur ein Knoten
Wen wir unser Leben betrachten, wissen wir genau, welche Stellen das sind.
Und oft geschieht es, dass einer sein
Strickzeug in die Ecke wirft
Es bleibt verborgen, wie viel Lebensfäden wir noch zu verstricken haben
Wir aber haben die Nadeln in der Hand, können das Muster wechseln, die Technik
und das Werkzeug
Nur aufribbeln können wir nichts, auch nicht ein kleines, winziges Stück
Aber wie das Strickwerk unseres Lebens auch geworden sein mag, es ist einmalig
und kostbar
The first day of class our professor introduced himself and challenged us to
get toknow someone we didn't already know. I stood up to look around when a
gentle hand touched my shoulder. I turned around to find a wrinkled, little
old lady beaming up at e with a smile that lit up her entire being. She said,
"Hi handsome. My name is Rose. I'm eighty-seven years old. Can I give you a
hug"? I laughed and enthusiastically responded, "Of course you may"! And she
gave me a giant squeeze. "Why are you in college at such a young, innocent
age"? I asked. She jokingly replied, "I'm here to meet rich husband, get
married, have a couple of children, and then retire and travel". "No seriously",
I asked. I was curious what may have motivated her to be taking on this
challenge at her age. "I always dreamed of having a college! education and now
I'm getting one"! she told me. After class we walked to the student union
building and shared a chocolate milkshake. We became instant friends. Everyday
for the next three months we would leave class together and talk nonstop. I
was always mesmerized listening to this "time machine" as she shared her
wisdom and experience with me. Over the course of the year, Rose became a
campus icon and she easily made friends wherever she went. She loved to dress
up and she reveled in the attention bestowed upon her from the other students.
She was living it up. At the end of the semester we invited Rose to speak at
our football banquet. I'll never forget what she taught us. She was introduced
and stepped up to the podium. As she began to deliver her prepared speech, she
dropped all of her 3 x 5 note cards. Frustrated and a little embarrassed, she
leaned into the microphone and simply said, "I'm sorry I'm so jittery. I gave
up beer for Lent and this whiskey is killing me! I'll never get my speech back
in order, so let me just tell you what I know". As we laughed she cleared her
throat and began, "We do not stop playing because we are old; we grow old
because we stop playing. There are only four secrets to staying young, being
happy, and achieving success. You have to laugh and find humor everyday.You've
got to have a dream. When you lose your dreams, you die. We have so many eople
walking around who are dead and don't even know it! There is a huge difference
between growing older and growing up. If you are nineteen years old and lie in
bed for one full year and don't do one productive thing, you will turn twenty
years old. If I am eighty-seven years old and stay in bed for a year and never
do anything I will turn eighty-eight. Anybody can grow older. That doesn't
take any talent or ability. The idea is to grow up by always finding the
opportunity in change. Have no regrets. The elderly rarely have regrets for
the things we did, but rather for things we did not do. The only people who
fear death are those with regrets.She concluded her speech by courageously
singing "The Rose". She challenged each of us to study the lyrics. At the
years end Rose finished the college degree she had begun all those years ago.
one week after graduation, Rose died peacefully in her sleep. Over two
thousand college students attended her funeral in tribute to the wonderful
woman who taught by example that it's never too late to be all you can
possibly be.
REMEMBER, GROWING OLDER IS MANDATORY, GROWING UP IS OPTIONAL
Man findet das
Glück nicht auf den Gipfeln der Berge
und auch nicht in den Tiefen der Meere,
sondern nur in seinem Herzen.
(Verfasser unbekannt)
Stufen
Wie jede Blüte welkt und jede Jugend
Dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe,
Blüht jede Weisheit auch und jede Tugend
Zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.
Es muß das Herz bei jedem Lebensrufe
Bereit zum Abschied sein und Neubeginne,
Um sich in Tapferkeit und ohne Trauern
in andre, neue Bindungen zu geben.
Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
Der uns beschützt und der uns hilft zu leben.
Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten,
An keinem wie an einer Heimat hängen,
Der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen,
Er will uns Stuf' um Stufe heben, weiten.
Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise
Und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen,
Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,
Mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.
Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde
Uns neuen Räumen jung entgegensenden,
Des Lebens Ruf an uns wird niemals enden ...
Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!
Hermann Hesse
Ich wünsche dir Augen, die
die kleinen Dinge des Alltags wahrnehmen und ins rechte Licht rücken
Ich wünsche dir Ohren, die die kleinen Schwingungen und Unterntöne im Gespräch
mit anderen aufnehmen
Ich wünsche dir Hände, die nicht lange überlegen, ob sie helfen sollen
Ich wünsche dir zur rechten Zeit das richtige Wort
Ich wünsche dir ein liebendes Herz, von dem du dich leiten lässt
Ich wünsche dir Freude, Liebe, Gelassenheit, Demut
Ich wünsche dir genügend Erholung und Arbeit, die dir Freude macht.
Ich wünsche dir Menschen, die dich mögen und bejahen, die dir Mut machen,
Menschen, die dich bestätigen, aber auch Menschen, die dich anregen, die dir
weiterhelfen, wenn du traurig bist, müde und erschöpft
Ich wünsche dir ein gutes Herz, das voller Freude ist und diese Freude weiter
gibt
Verfasser unbekannt
Warten
Man glaubt, es ist so weit, doch keiner weiß wie weit.
Niemand schaut so weit, doch es ist schon so nah.
Wir freuen uns darauf, doch es scheint, als sei es zu groß.
Viel haben wir darüber gehört, doch glauben können wir es nicht.
Gefunden haben wir es vielleicht, doch halten können wir es nicht.
Niemand wird es sehen, doch lieben wir es, auch wenn es nur eine kurze Weile
bei uns bleibt.
Glück kann man nicht kaufen, doch jeder bekommt ein Stück davon ab.
Darum warte darauf, es kommt auch zu Dir.
Gibt es ein Leben nach der Geburt?
Ein ungeborenes Zwillingspärchen unterhält sich im Bauch seiner Mutter.
"Sag mal, glaubst du eigentlich an ein Leben nach der Geburt?" fragt der eine
Zwilling.
"Ja auf jeden Fall! Hier drinnen wachsen wir und werden stark für das was
draußen kommen wird." antwortet der andere Zwilling.
"Ich glaube, das ist Blödsinn!" sagt der erste. "Es kann kein Leben nach der
Geburt geben – wie sollte das denn bitteschön aussehen?"
"So ganz genau weiß ich das auch nicht. Aber es wird sicher viel heller als
hier sein. Und vielleicht werden wir herumlaufen und mit dem Mund essen?"
"So einen Unsinn habe ich ja noch nie gehört! Mit dem Mund essen, was für eine
verrückte Idee. Es gibt doch die Nabelschnur, die uns ernährt. Und wie willst
du herumlaufen? Dafür ist die Nabelschnur viel zu kurz."
"Doch, es geht ganz bestimmt. Es wird eben alles nur ein bisschen anders."
"Du spinnst! Es ist noch nie einer zurückgekommen von 'nach der Geburt'. Mit
der Geburt ist das Leben zu Ende. Punktum."
"Ich gebe ja zu, dass keiner weiß, wie das Leben nach der Geburt aussehen
wird. Aber ich weiß, dass wir dann unsere Mutter sehen werden und sie wird für
uns sorgen."
"Mutter??? Du glaubst doch wohl nicht an eine Mutter? Wo ist sie denn bitte?"
"Na hier – überall um uns herum. Wir sind und leben in ihr und durch sie. Ohne
sie könnten wir gar nicht sein!"
"Quatsch! Von einer Mutter habe ich noch nie etwas bemerkt, also gibt es sie
auch nicht."
"Doch, manchmal, wenn wir ganz still sind, kannst du sie singen hören. Oder
spüren, wenn sie unsere Welt streichelt...."
nach Henry Nouwen
"Die Ehe zweier Menschen, die einander in Liebe verbunden sind, kommt nie zur
Ruhe;
sie
lebt von elementarer Uneinigkeit." (Jean Giraudoux)
Ein Wort nur
- und so viel zerstört
Ein Wort nur - hättest Du es doch nicht gehört
Gesagt kommt es niemals zurück
Zerstört mehr noch als Glück
Ein Wort - schärfer als ein Schwert
Ein Wort - und nichts mehr ist das wert
was es früher mal war
es ist Zeit, etwas Neues zu beginnen
und dem Zauber des Anfangs zu vertrauen.
(Meister Eckhart)
Manchmal...
Manchmal wünsche ich mir
durch Felder und Wiesen laufen
stundenlang
ohne Uhr ohne Ziel
ohne euch
nur mit mir
mit meinen Gedanken
meinem vernachlässigtem Innenleben.
Manchmal wünsche ich mir
auszubrechen
aus der Enge aus der Vielzahl der Pflichten
für ein paar Stunden.
Manchmal wünsche ich mir
gegen den Wind zu laufen
seine Frische und Freiheit spüren
und in der Sonne auszuruhen
ihre Kraft und Wärme auszunehmen
Manchmal wünsche ich mir ein Stück Freiheit
für wenige Stunden
ich käme zurück
mit vollen Händen
mit Sonne und Wind
den Arm voll Blumen für euch.
Anne Steinwart
Engel-Gedicht von Rainer Maria Rilke
Die Engel
Sie haben alle müde Münde
und helle Seelen ohne Saum.
Und eine Sehnsucht (wie nach Sünde)
geht ihnen manchmal durch den Traum.
Fast gleichen sie einander alle;
in Gottes Gärten schweigen sie,
wie viele, viele Intervalle
in seiner Macht und Melodie.
Nur wenn sie ihre Flügel breiten,
sind sie die Wecker eines Winds:
als ginge Gott mit seinen weiten
Bildhauerhänden durch die Seiten
im dunklen Buch des Anbeginns.
Wenn du Gott zum Lachen
bringen willst, dann erzähl ihm deine Pläne
In der ungeheuren
Stille, die herrschte,
in der Stille, in der sich kein
Schneespitzchen zu rühren schien,
hörten die Kinder dreimal das Krachen
des Eises.
Adalbert Stifter - aus Bergkristall
Aufwind
Immer nur der Nase nach – von Ingrid Huber
Aufstehn. rausgehn, Weltentdecken
Ist für Erwachsene ein Schrecken
Da wird geplant, gepackt und gebucht
Das Auto gewienert, der Stadtplan gesucht
Ein Riesenaufwand - Warum denn bloß?
Ein Kind dagegen steht auf und geht los
Einen Engel wünsch
ich mir,
Gottes Nähe möcht' ich spüren.
Guter Engel komm zu mir,
um mich zärtlich zu berühren.
Einen Engel wünsch ich mir,
der mir unterwegs begegnet.
Einen Engel wünsch ich mir,
der mir hilft und der mich segnet.
Einen Engel wünsch ich mir,
der mich anschaut und mir zulacht.
Einen Engel wünsch ich mir,
der mich tröstet und mir Mut macht.
Einen Engel wünsch ich mir,
der mir zuhört wenn ich frage.
Einen Engel wünsch ich mir,
dass er mir die Wahrheit sage.
Einen Engel wünsch ich mir,
um des Nächsten Not zu sehen.
Einen Engel wünsch ich mir,
um den Friedensweg zu gehen.
Einen Engel wünsch ich mir,
Gott zu loben, hier und heute.
Guter Engel komm zu mir,
bring zu mir die Lebensfreude!
Ein nachdenkliches Gebet von
1864 - heute so aktuell wie eh und je
Herr, bitte setzte dem Überfluss Grenzen und lass die Grenzen überflüssig
werden
Nimm den Ehefrauen das letzte Wort und erinnere die Ehemänner an ihr erstes
Gib den Regierenden ein besseres Deutsch und den Deutschen eine bessere
Regierung
Schenke uns und unseren Freunden mehr Wahrheit und der Wahrheit mehr Freunde
Lass die, welche rechtschaffen sind auch recht schaffen
Sorge dafür, dass alle in den Himmel kommen, aber bitte noch nicht gleich
nach oben
Advent vielleicht
Das wäre schön auf etwas hoffen können
was das Leben lichter macht und leichter das Herz
das gebrochene ängstliche
und dann den Mut haben die Türen weit aufzumachen
und die Ohren und die Augen und auch den Mund
nicht länger verschließen
das wäre schön
wenn am Horizont Schiffe auftauchten
eins nach dem anderen
beladen mit Hoffnungsbrot bis an den Rand
das mehr wird immer mehr
durch Teilen
das wäre schön
wenn Gott nicht aufhörte zu träumen in uns
vom vollen Leben einer Zukunft für alle
und wenn dann der Himmel aufreißen würde ganz plötzlich
neue Wege sich auftun hinter dem Horizont
das wäre schön
Carola Moosbach
Der Januar von Erich Kästner
Das Jahr ist klein und liegt noch in der Wiege
Der Weihnachtsmann ging heim in seinen Wald
Doch riecht es noch nach Krapfen auf der Stiege
Das Jahr ist klein und liegt noch in der Wiege
Man steht am Fenster und wird langsam alt
Die Amseln frieren und die Krähen darben
Und auch der Mensch hat seine liebe Not
Die leeren Felder sehnen sich nach Garben
Die Welt ist schwarz und weiß und ohne Farben
und wär so gerne gelb und blau und rot
Umringt von Kindern wie der Rattenfänger
tanzt auf dem Eise stolz der Januar
Der Bussard zieht die Kreise eng und enger
Es heißt, die Tage würden wieder länger
Man merkt es nicht und trotzdem ist es wahr
Die Wolken bringen Schnee aus fremden Ländern
Und niemand hält sie auf und fordert Zoll
Silvester hörte man's auf allen Sendern
Dass sich auch unterm Himmel manches ändern
und, außer uns, viel besser werden soll
Das Jahr ist klein und liegt noch in der Wiege
Und ist doch hunderttausend Jahre alt
Es träumt von Frieden oder träumt's vom Kriege
Das Jahr ist klein und liegt noch in der Wiege
Und stirbt in einem Jahr - und das ist bald
Wie Wolken ziehn die Jahre hin,
wer hat ein Ziel, wer kennt den Sinn?
Schon wieder ist ein Jahr vergangen,
noch nimmt das Alte uns gefangen.
Noch ist das Neue uns verborgen.
Die neuen sind die alten Sorgen,
die bisher schon den Weg erschwerten,
die uns den Blick nach vorn versperrten.
Wir sorgen uns um Haus und Geld
und sehen oft nur, was uns fehlt.
Wir schätzen das nicht, was wir haben;
Zufriedenheit ist längst begraben.
Wir wollen viel, wir wollen mehr:
Das Konto voll, das Herz bleibt leer.
So stehen wir am Jahresanfang
schon wieder unterm alten Zwang,
des Lebens Glück uns selbst zu schaffen;
wir suchen, scheffeln und wir raffen.
Doch was wir meinen zu gewinnen,
will uns noch in der Hand zerrinnen.
Was bringts, wenn wir im Wohlstand baden
und nehmen an der Seele Schaden?
Was nützt uns Ruhm, was bringt uns Ehre?
Hinter der Maske herrscht gähnende Leere!
Was hilft uns Sieg, was hilft uns Macht?
Im Herzen ist noch tiefste Nacht!
Bei Jesus gilt ein andres Gesetz:
Ohne Absicherung und ohne Netz,
ohne Rücksicht auf eigenen Verlust,
ohne Resignation trotz schmerzlichem Frust.
Wer alles gibt, der wird erhalten;
wer sich verliert, kann sich entfalten.
Den Weg des Weizenkorns geht ER.
Er gibt von sich aus alles her.
Ausgeliefert, bloßgestellt,
zeigt er, daß nur die Liebe zählt.
Liebe, die den Tod bezwingt,
Liebe, die das Leben bringt.
Wer seine Liebe kennt und spürt,
gewinnt viel mehr als er verliert.
(Autor: Joachim Krebs)
Sind so kleine Hände, winzige Finger dran
Darf man nie drauf schlagen, sie zerbrechen dran
Sind so kleine Füße, mit so kleinen Zeh'n
Darf man nie drauf treten, könn' sie sonst nicht gehn
Sind so kleine Ohren, scharf, und ihr erlaubt
Darf man nie zerbrüllen, werden davon taub
Sind so kleine Münder, sprechen alles aus
Darf man nie verbieten, kommt sonst nichts mehr raus
Sind so kleine Augen, die noch alles sehn
Darf man nie verbinden, könn' sie nichts verstehn
Sind so kleine Seelen, offen und ganz frei
Darf man niemals quälen, gehn kaputt dabei
Ist so'n kleines Rückrad, sieht man fast noch nicht
Darf man niemals beugen, weil es sonst zerbricht
Gerade klare Menschen wär'n ein schönes Ziel
Leute ohne Rückrad hab'n wir schon zuviel
Bettina Wegner
Johann Wolfgang Goethe
Neue Liebe, neues Leben
Herz, mein Herz, was soll das geben?
Was bedränget dich so sehr?
Welch ein fremdes, neues Leben!
Ich erkenne dich nicht mehr.
Weg ist alles, was du liebtest,
weg, warum du dich betrübtest,
weg dein Fleiß und deine Ruh'
- ach, wie kamst du nur dazu!
Fesselt dich die Jugendblüte,
diese liebliche Gestalt,
diese Blick voll Treu' und Güte
mit unendlicher Gewalt?
Will ich rasch mich ihr entziehen,
mich ermannen, ihr entfliehen,
führet mich im Augenblick,
ach, mein Weg zu ihr zurück.
Und an diesem Zauberfädchen,
das sich nicht zerreißen läßt,
hält das liebe, lose Mädchen
mich so wider Willen fest:
muß in ihrem Zauberkreisel
eben nun auf ihre Weise.
Die Verändrung, ach wie groß!
Liebe! Liebe! laß mich los!
Es war einmal ein Kind, das bereit war
geboren zu werden. Das Kind fragte Gott: "Wie soll ich auf der Erde leben, wo
ich doch so klein und hilflos bin? Wie werde ich singen und lachen können, um
fröhlich zu sein? Wie soll ich die Menschen verstehen, wenn ich die Sprache
nicht kenne? Was werde ich tun, wenn ich zu Dir sprechen will Gott? Und wer
wird mich beschützen?"
Und Gott antwortete dem Baby "Ich habe für Dich einen Engel ausgewählt, der
über dich wachen wird, bis Du erwachsen bist. Dein Engel wird für Dich singen
undauch für Dich lachen. Und Du wirst die Liebe Deines Engels fühlen und sehr
glücklich sein. Dein Engel wird Dir die schönsten und süßesten Worte sagen,
die Du jemals hören wirst. Mit viel Ruhe und Geduld wird Dein Engel Dich
lehren zu sprechen. Dein Engel wird Deine Hände aneinander legen und Dich
lehren zu beten. Dein Engel wird Dich verteidigen, auch wenn er dabei sein
Leben riskiert."
In diesem Moment riefen Stimmen der Erde den Namen des Babys und es sprach:
"Oh Gott, ich muss jetzt von Dir gehen. Bevor ich Dich jetzt verlasse sag mir
bitte noch den Namen meines Engels."
Und Gott sprach: "Ihr Name ist nicht so wichtig, nenne sie einfach Mama!"
Wir haben größere Häuser aber kleinere
Familien,
mehr Bequemlichkeit aber weniger Zeit,
mehr Wissen aber weniger Urteilsvermögen,
mehr Experten aber größere Probleme.
Wir rauchen und trinken zu viel aber lachen zu wenig.
Wir fahren zu schnell, regen uns zu schnell zu sehr auf,
bleiben zu lange wach und stehen müde auf.
Wir lesen zu selten, sehen zu viel fern, beten zu selten.
Wir haben unseren Besitz vervielfacht aber unsere Werte reduziert.
Wir wissen, wie man seinen Lebensunterhalt finanziert aber nicht mehr, wie man
lebt.
Wir haben dem Leben Jahre hinzugefügt aber nicht den Jahren Leben.
Wir kommen zum Mond aber nicht mehr an die Türe unseres Nächsten.
Wir haben den Weltraum erobert aber nicht den Raum in uns.
Wir können Atome spalten aber nicht unsere Vorurteile!
Gott des Himmels und der Erden,
Vater, Sohn und Heil'ger Geist,
Der es Tag und Nacht lässt werden,
Sonn' und Mond uns scheinen heißt,
Dessen starke Hand die Welt
Und was drinnen ist, erhält.
Gott, ich danke dir von Herzen,
Dass du mich in dieser Nacht
Vor Gefahr, Angst, Not und Schmerzen
Hast behütet und bewacht,
Dass des bösen Feindes List
Mein nicht mächtig worden ist.
Lass die Nacht auch meiner Sünden
Jetzt mit dieser Nacht vergehn!
O Herr Jesu, lass mich finden
Deine Wunden offen stehn,
Da alleine Hilf' und Rat
Ist für meine Missetat!
Hilf, dass ich mit diesem Morgen
Geistlich auferstehen mag
Und für meine Seele sorgen,
Dass, wenn nun dein großer Tag
Uns erscheint und dein Gericht,
Ich davor erschrecke nicht.
Führe mich, o Herr, und leite
Meinen Gang nach deinem Wort!
Sei und bleibe du auch heute
Mein Beschützer und mein Hort!
Nirgends als von dir allein
Kann ich recht bewahret sein.
Meinen Leib und meine Seele
Samt den Sinnen und Verstand,
Großer Gott, ich dir befehle
Unter deine starke Hand.
Herr, mein Schild, mein' Ehr' und Ruhm,
Nimm mich auf, dein Eigentum!
Deinen Engel zu mir sende,
Der des bösen Feindes Macht,
List und Anschlag von mir wende
Und mich halt in guter Acht,
Der auch endlich mich zur Ruh
Trage nach dem Himmel zu.
Zuerst
wollte ich das Leben erobern aber es besiegte mich.
Dann versuchte ich, das Leben zu ergründen aber ich verlor mich in seiner
Unendlichkeit.
Schließlich meinte ich, man müsse das Leben sorgfältig einteilen aber es
entzog sich mir.
Dann endlich, zögernd und unbeholfen versuchte ich, das Leben zu lieben, da
umarmte es mich mit überwältigender Freude!
Schenke mir eine gute Verdauung
Herr, und auch etwas zum Verdauen.
Schenke mir Gesundheit des Leibes mit dem nötigen Sinn dafür, ihn möglichst
gut zu erhalten.
Schenke mir eine heilige Seele Herr, die das im Auge behält, was gut ist und
rein,
damit sie im Anblick der Sünde nicht erschrecke sondern das Mittel
finde, die Dinge wieder in Ordnung zu bringen.
Schenke mir eine Seele, der die Langeweile fremd ist, die kein Murren kennt
und kein Seufzen und Klagen und lass nicht zu,
dass ich mir allzu viele Sorgen
mache um dieses sich breit machende Etwas, das ich "Ich" nennt.
Herr, schenke mir Sinn für Humor, gib mir die Gnade, einen Scherz zu
verstehen,
damit ich ein wenig Glück kenne im Leben und anderen davon
mitteile.
Thomas Morus
Be thou my vision, O Lord of
my heart
Naught be all else to me save that thou art
Thou my best thought by day or by night
Waking or sleeping thy presence my light.
Be thou my wisdom, thou my true word
I ever with thee, thou with me, Lord
Thou my great Father, I thy true Son
Thou in me dwelling, and I with thee one.
Be thou my battle shield, sword for the fight
Be thou my dignity, thou my delight
Thou my soul's shelter, thou my high tower
Raise thou me heavenward, O power of my power.
Riches I heed not, nor man's empty praise
Thou mine inheritance, now and always
Thou and thou only, first in my heart
High King of heaven, my treasure thou art.
High King of heaven, after victory won
May I reach heaven's joys, O bright heaven's sun
Heart of my own heart, whatever befall
Still be my vision, O ruler of all.
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Nur wer selbst brennt, kann Feuer in
anderen entfachen.
Augustinus
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Das 100-Seelen Dorf
Wenn wir uns einmal vorstellen, die gesamte Erdbevölkerung auf ein Dorf von
genau 100 Menschen schrumpfen zu lassen, dann gäbe es
52 Frauen und 48 Männer
30 Weiße und 70 Nicht-Weiße
30 Christen und 70 Nicht-Christen
70 wären Analphabeten
50 würden an Unterernährung leiden
Einer wäre dabei zu sterben
Einer wäre dabei, geboren zu werden
Einer besäße einen Computer
Einer - ja nur einer - hätte einen Universitätsabschluss.
Du solltest folgendes bedenken:
Wenn du heute morgen aufgestanden bist und eher gesund als krank warst, dann
hast du ein besseres Los gezogen als die Millionen Menschen, die die nächste
Woche nicht mehr erleben werden.
Wenn du noch nie in kriegerische Handlungen geraten bist, noch nie in die
Einsamkeit der Gefangenschaft, in den Todeskampf der Folterung oder noch nie
im Schraubstock des Hungers eingepresst warst, geht es dir besser als 500
Millionen Menschen.
Wenn du zur Kirche gehen kannst, ohne Angst zu haben bedroht, gefoltert oder
getötet zu werden hast du mehr Glück, als 3 Milliarden Menschen.
Wenn du Essen im Kühlschrank, Kleider am Leib, ein Dach über dem Kopf und
einen Platz zum Schlafen hast, bist du reicher als 78 % der Menschen dieser
Erde.
Wenn du diese Geschichte liest bist du gesegnet weil du nicht zu den 2
Milliarden Menschen gehörst, die nicht lesen können.
Und nun vergleiche dein persönliches Los mit dem Schicksal der anderen
Dorfbewohner.
Überlege, ob Unzufriedenheit, Missmut, Missgunst und Klagen in unserem Land
angebracht sind oder nicht.
Und dann gehe hinaus in die Welt und sei dankbar und froh!
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O wie ist es kalt
geworden
und so traurig öd und leer!
Rauhe Winde wehn von Norden,
und die Sonne scheint nicht mehr
Auf die Berge möcht ich fliegen
möchte seh'n ein grünes Tal
möcht in Gras und Blumen Liegen
und mich freun am Sonnenstrahl.
Möchte hören die Schalmeien
und der Herden Glockenklang
Möchte freuen mich im Freien
an der Vögel süßem Sang!
Schöner Frühling, komm doch wieder
Lieber Frühling, komm doch bald
Bring uns Blumen, Laub und Lieder
schmücke wieder Feld und Wald
Hoffmann von Fallersleben
Now I understand
I cannot say that I am glad when storm clours come
When days and nights ar burdensome and long
I like the peacefulness of sunny days
When life is bright and in my heart 's a song
And yet, I know the wisdom I have learned
Or any courage that my life displays
Was never gained in golden sunlit hours
but rather grew from dark and stormy days
I've felt God's presence closer 'mid the storm
As I relied on Him to guide my way
And through my trials found a stronger faith
Enabling me to better face each day.
And so I would not ask God Not to send
Those testings fashioned by His loving hand
For ALL things work together for my good
And things once questioned... now I unserstand.
Beverly J. Anderson
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Ich glaube an Gott, den Vater,
den Allmächtigen,
den Schöpfer des Himmels und der Erde.
Und an Jesus Christus,
seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn,
empfangen durch den Heiligen Geist,
geboren von der Jungfrau Maria,
gelitten unter Pontius Pilatus,
gekreuzigt, gestorben und begraben,
hinabgestiegen in das Reich des Todes,
am dritten Tage auferstanden von den Toten,
aufgefahren in den Himmel;
er sitzt zur Rechten Gottes,
des allmächtigen Vaters;
von dort wird er kommen,
zu richten die Lebenden und die Toten.
Ich glaube an den Heiligen Geist,
die heilige christliche Kirche,
Gemeinschaft der Heiligen,
Vergebung der Sünden,
Auferstehung der Toten
und das ewige Leben.
Amen.
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Zwei reisende Engel machten Halt, um die
Nacht im Hause einer wohlhabenden Familie zu verbringen. Die Familie war
unhöflich und verweigerte den Engeln, im Gästezimmer des Haupthauses
auszuruhen. Anstelle dessen bekamen sie einen kleinen Platz im kalten Keller.
Als sie sich auf dem harten Boden ausstreckten, sah der ältere Engel ein Loch
in der Wand und reparierte es. Als der jüngere Engel fragte, warum, antwortete
der ältere Engel: "Die Dinge sind nicht immer das, was sie zu sein scheinen."
In der nächsten Nacht rasteten die beiden im Haus eines sehr armen, aber
gastfreundlichen Bauern und seiner Frau. Nachdem sie das wenige Essen, das sie
hatten, mit ihnen geteilt hatten, ließen sie die Engel in ihrem Bett schlafen,
wo sie gut schliefen. Als die Sonne am nächsten Tag den Himmel erklomm, fanden
die Engel den Bauern und seine Frau in Tränen. Ihre einzige Kuh, deren Milch
ihr alleiniges Einkommen gewesen war, lag tot auf dem Feld. Der jüngere Engel
wurde wütend und fragte den älteren Engel, wie er das habe geschehen lassen
können? "Der erste Mann hatte alles, trotzdem halfst du ihm", meinte er
anklagend. "Die zweite Familie hatte wenig, und du ließest die Kuh sterben."
"Die Dinge sind nicht immer das, was sie zu sein scheinen", sagte der ältere
Engel. "Als wir im kalten Keller des Haupthauses ruhten, bemerkte ich, dass
Gold in diesem Loch in der Wand steckte. Weil der Eigentümer so von Gier
besessen war und sein glückliches Schicksal nicht teilen wollte, versiegelte
ich die Wand, so dass er es nicht finden konnte. Als wir dann in der letzten
Nacht im Bett des Bauern schliefen, kam der Engel des Todes, um seine Frau zu
holen. Ich gab ihm die Kuh anstatt dessen. Die Dinge sind nicht immer das, was
sie zu sein scheinen."
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Findest du einen Menschen, der ruhig
ist, der mit der Gegenwart des Geistes, mit wahrer Teilnahme, mit stillem
Bedürfnis hören kann, der nicht leicht unterbricht, der nicht zwei Fragen auf
einmal tut, die Antwort auf eine gelassen abwartet, der nicht vorwärts, nicht
zurückgreift, dessen Blick dem deinigen nicht geflissentlich ausweicht, der in
demselben Grade unnachlässig und unangespannt ist, so denke, einen Schatz im
Acker, eine Perle gefunden zu haben.
Johann Kaspar Lavater
Ich lasse mich dir Herr und
bitte dich
Mach ein Ende aller Unrast.
Meinen Willen lasse ich dir.
Meine Gedanken lasse ich dir.
Meine Pläne lasse ich dir.
Meine Sorgen um andere Menschen lasse ich dir.
Die Angst vor der Übermacht der anderen lasse ich dir.
Meine Furcht vor meinem eigenen Versagen lasse ich dir.
Alle ungelösten Fragen, alle Mühe mit mir selbst, alle verkrampften Hoffnungen
lasse ich dir.
Ich gebe es auf, gegen verschlossene Türen zu rennen, und warte auf dich.
Du wirst sie öffnen.
Jörg Zink
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A Poem for each and every day
May you have
enough happiness to keep you swwt
enough trials to keep you strong
enough sorrow to keep you human
enough hope to keep you happy
enough failure to keep you humble
enough success to keep you eager
enough friends to give you comfort
enough wealth to meet your needs
enough enthusiasm to look forward
enough faith to banish depression
enough determination to make each day better than yesterday!
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Von guten Mächten treu und still umgeben
behütet und getröstet wunderbar,
so will ich diese Tage mit euch leben
und mit euch gehen in ein neues Jahr;
noch will das alte unsre Herzen quälen,
noch drückt uns böser Tage schwere Last,
Ach Herr, gib unsern aufgeschreckten Seelen
das Heil, für das Du uns geschaffen hast.
Und reichst Du uns den schweren Kelch, den bittern,
des Leids, gefüllt bis an den höchsten Rand,
so nehmen wir ihn dankbar ohne Zittern
aus Deiner guten und geliebten Hand.
Doch willst Du uns noch einmal Freude schenken
an dieser Welt und ihrer Sonne Glanz,
dann woll'n wir des Vergangenen gedenken,
und dann gehört Dir unser Leben ganz.
Lass warm und hell die Kerzen heute flammen,
die Du in unsre Dunkelheit gebracht,
führ, wenn es sein kann, wieder uns zusammen!
Wir wissen es, Dein Licht scheint in der Nacht.
Wenn sich die Stille nun tief um uns breitet,
so lass uns hören jenen vollen Klang der Welt,
die unsichtbar sich um uns weitet,
all Deiner Kinder hohen Lobgesang.
Von guten Mächten wunderbar geborgen
erwarten wir getrost, was kommen mag.
Gott ist bei uns am Abend und am Morgen,
und ganz gewiss an jedem neuen Tag.
Dietrich Bonhoeffer
Zeit
Um den Wert eines Jahres zu
erfahren
frage einen Studenten, der im Schlussexamen durchgefallen ist
Um den Wert eines Monats zu erfahren
frage eine Mutter, die ein Kind zu früh zur Welt gebracht hat
Um den Wert einer Woche zu erfahren
frage den Herausgeber einer Wochenzeitschrift
Um den Wert einer Stunde zu erfahren
frage die Verlobten, die darauf warten, sich zu sehen
Um den Wert einer Minute zu erfahren
frage jemanden, der seinen Zug, seinen Bus oder seinen Flug verpasst hat
Um den Wert einer Sekunde zu erfahren
frage jemanden, der einene Unfall überlebt hat
Um den Wert einer Millisekunde zu erfahren
frage jemanden, der bei den Olympischen Spielen eine Silbermedaille gewonnen
hat
Die Zeit wartet auf niemanden.
Sammle jeden Moment der dir bleibt, denn er ist wertvoll.
Teile ihn mit einem besonderen Menschen und er wird noch wertvoller!
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Mein
Vater, ich verstehe dich nicht, aber ich vertraue dir
Mutter Basilea
Du bist gewollt, kein Kind des Zufalls, keine
Laune der Natur
Ganz egal, ob Du dein Lebenslied in Moll singst oder Dur
Du bist ein Gedanke Gottes, ein genialer noch dazu
Du bist Du!
Die meisten Menschen brauchen mehr Liebe als sie verdienen
Marie von Ebner-Eschenbach
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Ein einfacher Freund macht sich Gedanken
über Deine romantische Vergangenheit.
Ein wahrer Freund könnte Dich damit erpressen.
Ein einfacher Freund verhält sich wie ein Gast, wenn er Dich besucht.
Ein wahrer Freund öffnet Deinen Kühlschrank und bedient sich.
Ein einfacher Freund hat dich noch nie weinen hören
Ein wahrer Freund hat Schultern, die von deinen Tränen durchnässt sind
Ein einfacher Freund kennt nicht die Vornamen deiner Eltern
Ein wahrer Freund hat ihre Telefonnummern in seinem Adressbuch
Ein einfacher Freund bringt eine Flasche Wein zu deiner Party mit
Ein wahrer Freund kommt früher, um dir beim Kochen zu helfen und bleibt lange,
um dich beim Aufräumen zu unterstützen
Ein einfacher Freund hasst es, wenn du ihn anrufst, nachdem er ins Bett
gegangen ist
Ein wahrer Freund fragt dich, warum du erst so spät anrufst
Ein einfacher Freund wird mit dir über deine Probleme reden
Ein wahrer Freund versucht, dir bei deinen Problemen zu helfen
Ein einfacher Freund macht sich Gedanken über deine romantische Vergangenheit
Ein wahrer Freund könnte dich damit erpressen
Ein einfacher Freund verhält sich wie ein Gast wenn er dich besucht
Ein wahrer Freund öffnet deinen Kühlschrank und bedient sich
Ein einfacher Freund glaubt, eure Freundschaft ist nach einem Streit beendet
Ein wahrer Freund weiß, dass es keine Freundschaft gibt, solange man keinen
Kampf gehabt hat
Ein einfacher Freund erwartet, dass du immer für ihn da bist
ein wahrer Freund ist immer für dich da
Ein einfacher Freund wird diesen Text lesen und wegwerfen
ein wahrer Freund wird ihn dir so oft zusenden, bis er sicher ist, dass du ihn
empfangen hast.
Liebe ist das einzige was wächst, indem wir es verschwenden
Ehre das Alter! Die Alten ehre stets!
Du bleibst nicht ewig Kind.
Sie waren, wie du bist - und du wirst, wie sie sind.
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Zum Nachdenken
Dies ist eine kleine Geschichte über vier Kollegen namens Jeder, Jemand,
Irgendjemand und Niemand. Es ging darum, eine wichtige Arbeit zu erledigen und
Jeder war sicher, daß sich Jemand darum kümmert. Irgendjemand hätte es tun
können, aber Niemand tat es. Jemand wurde wütend, weil es Jeder's Arbeit war.
Jeder dachte Irgendjemand könnte es machen, aber Niemand wußte, daß Jeder es
nicht tun würde. Schließlich beschuldigte Jeder Jemand weil Niemand tat, was
Irgendjemand hätte tun können.
Leise Menschen
leise Freundschaften
stille Worte
stille Zeichen
übertönen lautstarkes Gerede
lautstarkes Geute
überdauern die Kurzlebigkeit
großer Versprechungen
leerer Gesten
Margrot Bickel
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Wenn dir jemand die Hand reicht,
dann halte sie fest
Wenn dir jemand ein Lachen schenkt, dann behalte es in Gedanken
Wenn jemand für dich eine Träne weint, dann öffne dein Herz
Wenn jemand deine Gedanken kennt, dann bist du reich
Und wenn der Mond dir nahe steht, dann such nicht in deinen Träumen nach dem
Glück
Ein Indianer
Es sagte einmal die kleine Hand zur großen Hand: Du große Hand, ich brauche
Dich, weil ich bei Dir geborgen bin. Ich spüre deine Hand wenn ich wach werde
und Du bei mir bist, wenn ich Hunger habe und Du mich fütterst, wenn Du mir
hilfst etwas zu greifen und aufzubauen, wenn ich mit Dir meine ersten Schritte
versuche, wenn ich zu Dir kommen kann, weil ich Angst habe. Ich bitte Dich,
bleibe in meiner Nähe und halte mich.
Und es sagte die große Hand zur kleinen Hand: Du kleine Hand, ich brauche
Dich, weil ich von Dir ergriffen bin. Das spüre ich weil ich viele Handgriffe
für Dich tun darf, weil ich mit Dir spielen, lachen und herumtollen kann, weil
ich mit Dir kleine, wunderbare Dinge entdecke, weil ich Deine Wärme spüre und
Dich lieb habe, weil ich mit Dir zusammen wieder bitten und danken kann. Ich
bitte Dich: bleibe in meiner Nähe und halte mich.
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Weißt du, warum der liebe Gott den Menschen zwei Augen gegeben hat?
Damit man auch mal eines zudrücken kann!
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Johann Wolfgang von Goethe
Erlkönig
Wer reitet so spät durch Nacht und Wind?
Es ist der Vater mit seinem Kind;
Er hat den Knaben wohl in dem Arm,
Er faßt ihn sicher, er hält ihn warm.
Mein Sohn, was birgst du so bang dein Gesicht?
Siehst, Vater, du den Erlkönig nicht?
Den Erlenkönig mit Kron und Schweif?
Mein Sohn, es ist ein Nebelstreif.
"Du liebes Kind, komm geh mit mir!
Gar schöne Spiele spiel ich mit dir;
Manch bunte Blumen sind an dem Strand;
Meine Mutter hat manch gülden Gewand."
Mein Vater, mein Vater, und hörest du nicht,
Was Erlenkönig mir leise verspricht?S
ei ruhig, bleibe ruhig, mein Kind!
In dürren Blättern säuselt der Wind.
"Willst, feiner Knabe, du mit mir gehn?
Meine Töchter sollen dich warten schön;
Meine Töchter führen den nächtlichen Reihn
und wiegen und tanzen und singen dich ein."
Mein Vater, mein Vater, und siehst du nicht dort
Erlkönigs Töchter am düstern Ort?
Mein Sohn, mein Sohn, ich seh es genau;
Es scheinen die alten Weiden so grau.
"Ich liebe dich, mich reizt deine schöne Gestalt;
Und bist du nicht willig, so brauch ich Gewalt."
Mein Vater, mein Vater, jetzt faßt er mich an!
Erlkönig hat mir ein Leids getan!
Dem Vater grauset's, er reitet geschwind,
Er hält in Armen das ächzende Kind,
Erreicht den Hof mit Mühe und Not;
In seinen Armen das Kind war tot.
Wir verkaufen nur den Samen
Ein junger Mann betrat im Traum einen Laden. Hinter der Theke stand ein Engel.
Hastig fragt er ihn: "Was verkaufen Sie, mein Herr?" Der Engel antwortete
freundlich: "Alles, was Sie wollen." Der junge Mann begann aufzuzählen: "Dann
hätte ich gern das Ende aller Kriege in der Welt, bessere Bedingungen für die
Randgruppen der Gesellschaft, Beseitigung der Elendsviertel in Lateinamerika,
Arbeit für die Arbeitslosen, mehr Gemeinschaft und Liebe und...und...und... Da
fiel ihm der Engel ins Wort: "Entschuldigen Sie, junger Mann, Sie haben mich
falsch verstanden. Wir verkaufen keine Früchte, wir verkaufen nur den Samen."
Willi Hoffsümmer
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Wer ist blind?
Der eine andere Welt nicht sehen kann
Wer ist stumm?
Der zur rechten Zeit nichts Liebes sagen kann
Wer ist reich?
Der von Herzen zufrieden sein kann
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Dankbarkeit gehört zu den Schulden, die jeder Mensch
hat, aber nur die wenigsten tragen sie ab
deutsches Sprichwort
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For those who are fortunate enough to still be blessed
by having your Mom with you, this is beautiful.....
For those who aren't..... it is even more beautiful.
The young mother set her foot on the path of life. "Is this the long way?" she
asked. And the guide said "Yes, and the way is hard. And you will be old
before you reach the end of it. But the end will be better than the beginning."
But the young mother was happy, and she would not believe that anything could
be better than these years. So she played with her children, she fed them and
bathed them, and taught them how to tie their shoes and ride a bike and
reminded them to feed the dog, and do their homework and brush their teeth.
The sun shone on them, and the young Mother cried, "Nothing will ever be
lovelier than this." Then the nights came, and the storms, and the path was
sometimes dark, and the children shook with fear and cold, and the mother drew
them close and covered them with her arms, and the children said, "Mother, we
are not afraid, for you are near, and no harm can come." And the morning came,
and there was a hill ahead, and the children climbed and grew weary, and the
mother was weary. But at all times she said to the children, "A little
patience and we are there." So the children climbed, and as they climbed they
learned to weather the storms. And with this, she gave them strength to face
the world. Year after year, she showed them compassion, understanding, hope,
but most of all.....unconditional love. And when they reached the top they
said, "Mother, we would not have done it without you." The days went on, and
the weeks and the months and the years, and the mother grew old and she became
little and bent. But her children were tall and strong, and walked with
courage. And the mother, when she lay down at night, looked up at the stars
and said, "This is a better day than the last, for my children have learned so
much and are now passing these traits on to their children." And when the way
became rough for her, they lifted her, and gave her their strength, just as
she had given them hers. One day they came to a hill, and beyond the hill,
they could see a shining road and golden gates flung wide. And mother said: "I
have reached the end of my journey. And now I know the end is better than the
beginning, for my children can walk with dignity and pride, with their heads
held high, and so can their children after them." And the children said, "You
will always walk with us, Mother, even when you have gone through the gates."
And they stood and watched her as she went on alone, and the gates closed
after her. And they said: "We cannotsee her, but she is with us still. A
Mother like ours is more than a memory. She is a living presence."
Your Mother is always with you. She's the whisper of the leaves as you walk
down the street, she's the smell of certain foods you remember, flowers you
pick and perfume that she wore, she's the cool hand on your brow when you're
not feeling well, she's your breath in the air on a cold winter's day. She is
the sound of the rain that lulls you to sleep, the colors of a rainbow, she is
Christmas morning. Your Mother lives inside your laughter. And she's
crystallized in every tear drop. A mother shows every emotion ..........happiness,
sadness, fear, jealousy, love, hate, anger, helplessness, excitement, joy,
sorrow..... and all the while, hoping and praying you will only know the good
feelings in life. She's the place you came from, your first home, and she's
the map you follow with every step you take. She's your first love, your first
friend, even your first enemy, but nothing on earth can separate you. Not
time, not space .......not even death!
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Was es ist
Es ist Unsinn sagt die Vernunft
Es ist was es ist sagt die Liebe
Es ist Unglück sagt die Berechnung
Es ist nichts als Schmerz sagt die Angst
Es ist aussichtslos sagt die Einsicht
Es ist was es ist sagt die Liebe
Es ist lächerlich sagt der Stolz
Es ist leichtsinnig sagt die Vorsicht
Es ist unmöglich sagt die Erfahrung
Es ist was es ist sagt die Liebe
(Erich Fried)
Das Alter
Es ist seltsam mit dem Alter
wenn man dreizehn und noch ein Kind
weiß man glasklar, dass das Alter
so um die zwanzig rum beginnt
Ist man aber selber zwanzig
denkt man nicht mehr ganz so steif
glaubt jedoch, genau um dreißig
sei man für den Sperrmüll reif
Dreißiger, schon etwas weiser
und vom Lebenskampf geprägt
haben den Beginn des Alters
auf Punkt vierzig festgelegt
Vierziger mit Hang zum Grübeln
sagen dumpf wie ein Fagott
fünfzig sei die Altersgrenze
und von da an sei man Schrott
Doch die Fünfziger, die klugen
denken überhaupt nicht dran
jung sind alle, die noch lachen
leben, lieben, weitermachen
Alter... fängt mit Hundert an!!!
Zu einem alten Rabbi kam ein Mann und klagte: "Rabbi, mein Leben ist nicht
mehr erträglich. Wir wohnen zu sechst in einem einzigen Raum. Was soll ich nur
machen?" Der Rabbi antwortete:" Nimm deinen Ziegenbock mit ins Zimmer." Der
Mann glaubte, nicht recht gehört zu haben. "Den Ziegenbock mit ins Zimmer?"
"Tu, was ich dir gesagt habe", entgegnete der Rabbi, "und komm nach einer
Woche wieder." Nach einer Woche kam der Mann wieder, total am Ende. "Wir
können es nicht mehr aushalten, der Bock stinkt fürchterlich!" Der Rabbi sagte
zu ihm: "Geh nach Hause und stell den Bock wieder in den Stall. Dann komm in
einer Woche wieder." Die Woche verging. Als der Mann zurückkam, strahlte er
über das ganze Gesicht: "Das Leben ist herrlich, Rabbi. Wir genießen jede
Minute. Kein Ziegenbock - nur wir sechs." (unbekannt)
Psalm 23
Der Herr ist mein Hirte,
mir wird nichts mangeln.
Er weidet mich auf einer grünen Aue
und führet mich zum frischen Wasser
Er erquicket meine Seele
Er führet mich auf rechter Straße
um seines Namens willen.
Und ob ich schon wanderte im finstern Tal
fürchte ich kein Unglück
denn du bist bei mir
dein Stecken und Stab trösten mich.
Du bereitest vor mir einen Tisch
im Angesicht meiner Feinde.
Du salbest mein Haupt mit Öl
und schenkest mir voll ein.
Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen
mein Leben lang
und ich werde bleiben im Hause des Herrn immerdar.
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Engel
Es müssen nicht Männer mit Flügel sein, die Engel
Sie gehen leise, müssen nicht schrei'n
Manchmal sind sie alt und hässlich und klein, die Engel
Sie haben kein Schwert, kein weißes Gewand, die Engel
Vielleicht ist einer, der gibt dir die Hand
Oder er wohnt neben dir, Wand an Wand, der Engel
Dem Hungernden hat er das Brot gebracht, der Engel
Dem Kranken hat er das Bett gemacht
Er hört, wenn du ihn rufst in der Nacht, der Engel
Er steht im Weg und er sagt nein, der Engel
Groß wie ein Pfahl und hart wie ein Stein
Es müssen nicht Männer mit Flügeln sein, die Engel
Rudolf Otto Wiemer
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Anzeichen dafür, dass
Du alt geworden bist
Deine Topfpflanzen bleiben am Leben.
Du sagst: "Tut mir leid, ich muss arbeiten!", wenn Dich ein Freund zum Konzert
abholen will.
Du hast mehr Essen als Bier im Kühlschrank.
Um 6:00 Uhr früh stehst Du auf, statt ins Bett zu gehen.
Du besitzt einen Regenschirm und interessierst Dich für den Wetterbericht.
Deine Freunde heiraten und lassen sich scheiden, anstatt zusammen und
auseinander zu gehen.
Deine Feiertage gehen von 130 auf 7 Tage zurück.
Jeans und Sweatshirt gelten nicht mehr als gut angezogen.
Du bist derjenige, der die Polizei ruft, weil die nervenden Kinder nebenan die
Stereoanlage nicht leiser stellen.
Älteren Verwandten macht es nichts mehr aus, in Deiner Gegenwart Sexwitze zu
erzählen.
Du weiß nicht mehr, wann Burger King schließt.
Deine Autoversicherung wird billiger, aber Deine Ausgaben fürs Auto steigen an
Vom Schlafen auf der Couch bekommst Du Rückenschmerzen.
Du schläfst zwischen Mittag und 6 Uhr abends nicht mehr ein.
Ein Abendessen und Kino sind schon die ganze Verabredung, nicht nur der Anfang
davon.
Du gehst zur Apotheke wegen Ibuprofen and Antazida, nicht mehr wegen Kondomen
und Schwangerschaftstests.
Eine acht Mark Flasche Wein ist nicht mehr nur ganz schön gutes Zeug
Neuerdings ißt Du Dein Frühstück zur Frühstückszeit.
Einkaufszettel umfassen mehr als Miraculi, Cola light und Toffifees.
"Ich kann nicht mehr soviel trinken wie früher" statt "Ich werde nie wieder
soviel trinken!"
Über 90% der Zeit vor dem Computer brauchst Du für echte Arbeit.
Ich glaube an Gott, der die Welt nicht fertig geschaffen hat wie ein Ding, das
immer so bleiben muss, der nicht nach ewigen Gesetzen regiert die
unabänderlich gelten, nicht nach natürlichen Ordnungen von Armen und Reichen,
Sachverständigen und Uniformierten.
Ich glaube an Gott, der den Widerspruch des lebendigen will und die
Veränderung aller Zustände durch unsere Arbeit, durch unsere Politik.
Ich glaube an Jesus Christus, der recht hatte als er, "ein einzelner der
nichts machen kann", genau wie wir, an der Veränderung aller Zustände
arbeitete und darüber zugrunde ging. An ihm messend erkenne ich, wie unsere
Intelligenz verkrüppelt, unsere Phantasie erstickt, unsere Anstrengung vertan
ist, weil wir nicht leben wie er lebte.
Jeden Tag habe ich Angst, dass er umsonst gestorben ist, weil er in unseren
Kirchen verscharrt ist, weil wir seine Revolution verraten haben in Gehorsam
und Angst vor den Behörden.
Ich glaube an Jesus Christus, der aufersteht in unser Leben, dass wir frei
werden von Vorurteilen und Anmaßung, von Angst und Hass, und seine Revolution
weitertreiben auf sein Reich hin.
Ich glaube an den Heiligen Geist, der mit Jesus Christus in die Welt gekommen
ist,
an die Gemeinschaft aller Völker und unserer Verantwortung für das, was aus
unserer Erde wird – ein Tal voll Jammer Hunger und Gewalt – oder die Stadt
Gottes.
Ich glaube an den gerechten Frieden, der herstellbar ist, an die Möglichkeit
eines sinnvolleren Lebens für alle Menschen, an die Zukunft dieser Welt Gottes
Amen
nach oben
Psalm 121
Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen
Woher kommt mir Hilfe?
Meine Hilfe kommt von dem Herrn
Der Himmel und Erde gemacht hat.
Er wird deinen Fuß nicht gleiten lassen
Und der dich behütet schläft nicht.
Siehe, der Hüter Israels scläft und schlummert nicht.
Der Herr behütet dich
Der Herr ist dein Schatten über deiner rechten Hand,
Dass dich des Tages die Sonne nicht steche
Noch der Mond des Nachts
Der Herr behüte dich vor allem Übel
Er behüte deine Seele
Der Herr behüte deinen Ausgang und Eingang
Von nun an bis in Ewigkeit
Amen
nach oben
O Herr, mache mich
zum Werkzeug Deines Friedens,
dass ich Liebe übe da, wo man hasst;
dass ich verzeihe da, wo man sich beleidigt;
dass ich verbinde da, wo Streit ist;
dass ich Hoffnung wecke, wo Verzweiflung quält;
dass ich ein Licht anzünde, wo die Finsternis regiert;
dass ich Freude bringe, wo der Kummer wohnt.
Ach Herr, lass Du mich trachten,
nicht, dass ich getröstet werde, sondern dass ich tröste;
nicht, dass ich verstanden werde, sondern dass ich verstehe;
nicht, dass ich geliebt werde, sondern dass ich liebe.
Denn wer da hingibt, der empfängt;
wer sich selbst vergisst, der findet;
wer verzeiht, dem wird verziehen;
und wer da stirbt,
der erwacht zum ewigen Leben. Amen.
Franz von Assisi
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Ein Freund - das sind 2 Arme, die Dich festhalten.
Ein Freund - das sind 2 Beine, die Dich auf all Deinen Wegen begleiten.
Ein Freund - das sind 2 Augen, die Dich und das, was Du machst, bewundern.
Ein Freund - das sind 2 Ohren, die Dir zuhören und Dich verstehen.
Ein Freund - das ist ein Mund, der Dir rät was falsch und was richtig ist.
Ein Freund - das ist ein Herz, welches Dich mag und Dich liebt.
Und wenn Du einen Freund verlierst merkst Du,
wie sehr Du 2 Arme brauchst die Dich festhalten,
2 Beine, die Dich begleiten, 2 Augen, die Dich bewundern,
2 Ohren, die Dir zuhören, Dich verstehen,
einen Mund und dessen Rat und ein Herz, dass Dich liebt.
Verfasser unbekannt
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Vor langer, langer
Zeit existierte eine Insel, auf der alle Gefühle der Menschen lebten:die
gute Laune, die Traurigkeit, das Wissen und so wie alle anderen Gefühle, auch
die Liebe. Eines Tages wurde den Gefühlen mitgeteilt, dass die Insel sinken
würde. Also bereiteten alle ihre Schiffe vor und verließen die Insel. Nur die
Liebe wollte bis zum letzten Augenblick warten. Bevor die Insel sank, bat die
Liebe um Hilfe. Der Reichtum fuhr auf einem luxuriösen Schiff an der Liebe
vorbei. Sie fragte: ”Reichtum, kannst du mich mitnehmen?“ "Nein, ich kann
nicht. Auf meinem Schiff habe ich viel Gold und Silber. Da ist kein Platz für
dich." Also fragte die Liebe die Traurigkeit, die an ihr vorbeiging:
"Traurigkeit, bitte, nimm mich mit." "Oh Liebe", sagte die Traurigkeit, "ich
bin so traurig, dass ich alleine bleiben muss." Auch die Gute Laune ging an
der Liebe vorbei, aber sie war so zufrieden, dass sie nicht hörte, dass die
Liebe sie rief. Plötzlich sagte eine Stimme : "Komm Liebe, ich nehme dich mit"
Es war ein Alter, der sprach. Die Liebe war so dankbar und so glücklich, dass
sie vergaß den Alten nach seinem Namen zu fragen. Als sie an Land kamen, ging
der Alte fort. Die Liebe bemerkte, dass sie ihm viel schuldete und fragte das
Wissen: "Wissen, kannst Du mir sagen, wer mir geholfen hat?" "Es war die
Zeit", antwortete das Wissen "Die Zeit ?", fragte die Liebe, "Warum hat die
Zeit mir geholfen ?" Und das Wissen antwortete: "Weil nur die Zeit versteht,
wie wichtig die Liebe im Leben ist."
Verfasser unbekannt